
Wissenslücken bremsen Erfolg von M-Commerce
Fast jeder dritte europäische Unternehmer weiß nicht, wie Mobilfunkgeräte sein Geschäft voranbringen könnten. In Deutschland steht beim Stichwort "Handy" nicht etwa die Kundenbindung sondern nach wie vor die interne Mitarbeiter- kommunikation im Vordergrund.
David WöllensteinRedakteurM-Commerce-Note "mangelhaft": 28% von 208 durch Datamonitor befragte europäischen Unternehmern gaben zu, nicht genug über das Thema M-Commerce zu wissen. Darüber hinaus glaubt jeder zweite M-Commerce-Experte, dass beispielsweise der Wissensstand deutscher Kreditinstitute eher niedrig ist, so eine Studie der Mummert + Partner Unternehmensberatung. Und das, obwohl sich zwei von drei Finanzdienstleistern einig sind, dass M-Commerce in drei Jahren eine mittlere bis hohe Bedeutung für ihr Unternehmen haben wird.
Die Folge: Während laut Datamonitor mehr als die Hälfte der europäischen Unternehmen mobile Endgeräte vor allem zur Kundenbindung einsetzt, halten 60% der deutschen Firmen den internen Einsatz, beispielsweise in der Mitarbeiterkommunikation für wichtiger. Via Handy sollen wichtige Informationen und Warnungen übermittelt werden. Deutsche Unternehmer wissen laut Wilhelm Alms, Vorstandsvorsitzender von Mummert + Partner, nicht genug über die Möglichkeiten des M-Commerce. Dennoch würden Unternehmen nicht um das M-Business herumkommen. Mit einem Marktdurchbruch rechnet er in drei bis fünf Jahren. (ST)
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Mummert + Partner Unternehmensberatung AG
Hans-Henny-Jahnn-Weg 29
22085 Hamburg
Internet: www.mummert.de

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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