
Youtube baut eine Brücke zum In-Video-Shopping
Online Videos als Verkaufsplattform, shoppen mit einem Klick direkt aus dem Youtube-Video. Otto testete derlei einst im Umfeld seines Formats "Two4Fashion". Doch der Versuch mit In-Video-Shopping, bei dem die gezeigten Outfits über die im Video-Stream eingebetteten Hotspots bestellt werden konnten, blieb im Labor-Modus. Jetzt macht Youtube seine Videos "shopbar". Beinahe.
"To shorten the path to purchase and translate video views to sales, today we’re introducing a new channel gadget on YouTube that will enable consumer goods brands to connect consumers directly with retailers throughout the entire YouTube experience. This new channel gadget will enable shoppers to seamlessly move from browsing how-to videos and featured products to finding which retailers carry them, check availability, compare prices and make a purchase, all with fewer clicks than today."
Eine der ersten Partner ist die Haarkosmetik-Marke Tresemme aus dem Hause Unilever. Geshoppt wird dabei aber nicht im Video, sondern innerhalb des Youtube-Kanals der Marke mittels an der Seite platzierter Kaufempfehlungen zu Produkten aus dem Video. Bei eingebetteten Videos ist die Funktion somit nicht präsent.
Wer das entsprechende Produkt anklickt, um es zu kaufen, dem zeigt Youtube dann entsprechende Händler-Links. Gebühren kassiert Youtube dafür offenbar nicht.
Nachdem das Segment des In-Video-Shopping lange im Dornröschenschlaf war, gerät es also nun wieder in Bewegung. Das zeigt auch das Interesse von Investoren an Lösungen wie der des Video-Shopping-Portals Joyus.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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