Mitarbeiterin prüft konzentriert Zahlungstransaktionen im Büro zum Schutz vor Online-Betrug
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So können sich Händler gegen Online-Betrug schützen

Die moderne Welt ist auf Online-Zahlungssysteme angewiesen, um die Einfachheit und Geschwindigkeit von Transaktionen zu gewährleisten. Allerdings ziehen sie auch Betrüger an. Sie nutzen eine Vielzahl von Techniken, um Geld zu erbeuten. Was sind die häufigsten Betrugsarten über Zahlungssysteme? Wie können sich Händler am besten davor schützen? Das erläutert Sergej Dubowik von Sales Power in seinem Gastbeitrag.

Sergej DubowikSergej DubowikCEO SalesPower GmbH
3 Min.· Aktualisiert am
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Phishing
Eine der weit verbreitetsten Arten von Betrug ist Phishing. Betrüger senden gefälschte E-Mails, die so aussehen, als kämen sie von einem seriösen Unternehmen, beispielsweise einer Bank oder einem Zahlungsdienstleister. Die E-Mails enthalten Links zu gefälschten Webseiten, auf denen die Opfer zur Eingabe ihrer Anmeldedaten aufgefordert werden. Sobald die Betrüger im Besitz dieser Informationen sind, können sie auf die Konten der Opfer zugreifen und Geld abheben. Um Phishing vorzubeugen, sollten Händler ihre Mitarbeiter regelmäßig in der Erkennung von Phishing-Angriffen schulen. Außerdem ist es sinnvoll, ein mehrstufiges Authentifizierungssystem einzuführen, um den Zugriff auf Zahlungssysteme zusätzlich abzusichern.

Identitätsdiebstahl
Identitätsdiebstahl heißt, dass Betrüger die persönlichen Daten einer anderen Person für unbefugte Transaktionen verwenden. Sie können diese Daten auf verschiedene Weisen erhalten, beispielsweise durch Datenlecks, Phishing oder sogar physischen Diebstahl von Dokumenten, etwa dem Personalausweis. Mit diesen Informationen ist es ihnen dann möglich, sich als die Person auszugeben und Zugang zu den Finanzkonten zu erlangen. Händler sollten hier überprüfen, ob die Adresse sowie die Telefonnummer des Kunden mit den bei der Bank hinterlegten Informationen übereinstimmen. Ein strenges Datenschutzsystem ist ebenfalls unerlässlich, um Kundendaten vor Lecks zu schützen.

Kreditkartenbetrug
Eine weitere häufige Form des Betrugs ist der mit Kreditkarten. Betrüger können auf unterschiedlichen Wegen an die Kreditkarteninformationen gelangen, zum Beispiel durch Datenlecks, Skimming-Geräte oder Phishing-Angriffe. Sobald sie die Informationen haben, sind betrügerische Transaktionen möglich. Manchmal werden diese Daten auch an andere Betrüger verkauft. Für Händler ist es in jedem Fall unabdinglich, sichere Zahlungsabwicklungssysteme zu verwenden, die über einen robusten Betrugsschutz verfügen. Regelmäßige Überprüfungen der Transaktionen sowie die Nutzung von Fraud-Detection-Systemen können helfen, verdächtige Aktivität frühzeitig zu erkennen.Chargeback-Betrug
Chargeback-Betrug, auch bekannt als Friendly Fraud, tritt auf, wenn ein Kunde einen Kauf tätigt und dann bei seinem Kreditkartenunternehmen eine Rückerstattung beantragt. Dabei behauptet er, dass er den Kauf gar nicht getätigt hat oder der gekaufte Artikel nicht geliefert worden ist. Obwohl manche Chargebacks legitim sind, ist es ebenfalls eine beliebte Methode für Betrüger, Waren oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, ohne dafür zu bezahlen. Um sich gegen Chargeback-Betrug zu schützen, sollten Händler klare Rückgaberegelungen haben und alle Transaktionen sorgfältig dokumentieren. Außerdem ist es hilfreich, ein gutes Kundendienstsystem zu haben, um Probleme zu lösen, bevor sie zu Chargebacks führen.

Man-in-the-Middle-Angriffe
Bei einem Man-in-the-Middle-Angriff platziert sich der Betrüger zwischen dem Opfer und dem zulässigen Zahlungssystem. Dies kann geschehen, indem der Betrüger eine gefälschte Webseite erstellt oder die Kommunikation zwischen dem Opfer und dem Zahlungssystem abfängt. Der Betrüger kann so in den Besitz der Transaktionsinformationen gelangen oder diese verändern, um Geld auf sein eigenes Konto umzuleiten. Deswegen ist es wichtig, dass Händler-Webseiten und Zahlungssysteme sicher sind und über eine gültige SSL-Zertifizierung verfügen. Zudem sollten die eigenen Systeme regelmäßig auf Sicherheitslücken überprüft werden.

Fazit
Zahlungssysteme wie Paypal, Klarna und Co. sind ein wesentlicher Bestandteil der modernen Wirtschaft, aber gleichzeitig sind sie anfällig für Betrug. Während Betrug ein ernstes Problem in Zahlungssystemen darstellt, gibt es viele Maßnahmen, die Händler ergreifen können, um sich zu schützen. Durch ständige Wachsamkeit, die Verwendung sicherer Systeme und Schulungen für Mitarbeiter können Händler ihre Anfälligkeit für Betrug erheblich reduzieren.

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Sergej Dubowik
Geschrieben vonSergej Dubowik

CEO SalesPower GmbH

Sergej Dubowik ist CEO der SalesPower GmbH und Experte für Fintech und digitalen Systemvertrieb. Das Unternehmen bietet digitale Zahlungsabwicklung für Agenturen, Dienstleister und Coaches sowie eine eigene CRM-Software an.

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