
Zalando bleibt in den roten Zahlen
Die Umsätze steigen kräftig, die Nutzerzahlen auch - nur Geld verdient Zalando immer noch nicht. Der Onlinehändler sagt vorher, dass sich daran so schnell nichts ändern wird.
David WöllensteinRedakteur"Entscheidender Schritt Richtung Breakeven"
Im ersten Quartal habe sich das Verhältnis von Umsatz und operativem Ergebnis zwar erheblich verbessert. Allerdings sei die Marge saisonbedingt weiter negativ geblieben. Unter anderem werde das erste Quartal traditionell durch den Abverkauf von Winterware mit Abschlägen belastet, sagte Ritter.
"Die positive Entwicklung im ersten Quartal unterstreicht unser Ziel, im Geschäftsjahr 2014 einen entscheidenden Schritt in Richtung Ebit-Breakeven auf Gruppenebene zu machen - auch wenn wir diesen wahrscheinlich nicht ganz erreichen werden", erklärte das Vorstandsmitglied laut Unternehmensmitteilung.
In den ersten drei Monaten dieses Jahres zählte Zalando insgesamt 332 Millionen Besuche auf den eigenen Webseiten (275 Millionen im Vorjahreszeitraum). Dabei suchten rund 38 Prozent der Besucher die Shops über Mobilgeräte und Tablets auf, hieß es. Die Zahl aktiver Kunden stieg von 10,3 Millionen zum Ende des ersten Quartals 2013 auf 13,5 Millionen zum Ende des ersten Quartals 2014.
Medienberichten zufolge plant Zalando im dritten Quartal dieses Jahres einen Börsengang.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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