
Zalando: Schwarze Zahlen und mehr mobile Kunden
Da hat Zalando mächtig gespart - an alle Ecken. Denn Zalando schreibt durchweg schwarze Zahlen. In der DACH-Region und erstmals auch europaweit.
Im ersten Halbjahr erreichte die Zalando-Gruppe eine Ebit-Marge von 1,2%, in der Kernregion Deutschland-Österreich-Schweiz (DACH) 4,6%. Der Nettoumsatz auf Gruppenebene stieg dabei um 29,5 % auf 1,047 Milliarden Euro (erstes Halbjahr 2013: 809 Millionen Euro). In der DACH-Region schaffte Zalando ein Plus von 21,2 % auf 594 Millionen Euro.
Mit Blick auf die Marge wurden dabei alle Bereiche auf Effizienz getrimmt. Heißt beispielsweise: Weniger Kosten im Fulfillment und weniger Ausgaben im Marketing.
Den "historischen" Durchbruch begleitete Zalando heute mit einem "Insights Day" in Berlin. Interessantes Detail, das Zalando dort enthüllte: Eine bequeme Retourenpolitik, beispielsweise durch einen Retourenvordruck im Paket, bringt zufriedenere Kunden und auf lange Sicht mehr Profit. Übrigens ist auch das neue Zalando-Paket ist so gebaut, dass die Retoure für den Kunden leichter von der Hand geht.
Zalando zählte insgesamt 323 Millionen Besuche auf seinen Webseiten im zweiten Quartal 2014 (Q2/2013: 294 Millionen). Die Zahl aktiver Kunden wuchs auf 13,7 Millionen zum Ende des zweiten Quartals 2014 (Q2/2013: 11,6 Millionen). 41 % der Besucher kommen inzwischen über mobile Endgeräte.
Zitat des Tages: "IPO, IPO, IPO und IPO. Themen zu denen Zalando-Mitgründer Robert Gentz auf dem Insights Day nichts sagen will.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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