
Wann die Deutschen am liebsten shoppen
Mobile Shopping Apps versprechen Händlern eine stärkere Kundenbindung. Vor allem sind sie aber eines: eine Fundgrube an Daten über das Konsumverhalten der Verbraucher. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Weihnachtsgeschäfts.
Dabei zeigt die Auswertung, dass die Kunden dienstags und mittwochs eher zu Hause bleiben, ab Donnerstag zieht es die Shopkick-Nutzer wieder in die Läden, am stärksten frequentiert werden die Partnerunternehmen laut der Auswertung im Schnitt samstags.
Berliner kaufen lieber montags ein
Das bestätigt auch der Blick auf die Daten aus einzelnen Städten: So fällt lediglich Berlin aus der Reihe – dort gehen knapp 2 Prozent mehr lieber montags statt samstags einkaufen. In allen anderen großen und mittleren Metropolen ist der Samstag Spitzentag – nur in Frankfurt am Main und Leipzig ist der Montag als Einkaufstag ähnlich stark frequentiert. Mit Abstand am häufigsten gehen die Stuttgarter samstags einkaufen: rund 27 Prozent wählen den Wochenendtag zum Shopping, während der Montag mit rund 17 Prozent als zweithäufigster Einkaufstag weit abfällt.
Die Shopping App Shopkick startete im Oktober 2014 in Deutschland und zählt hierzulande mittlerweile über 1,8 Millionen User. Diese sind zu fast zwei Drittel weiblich, die Hälfte ist zwischen 25 und 45, das Durchschnittsalter liegt bei rund 29 Jahren. Für die Analyse wurden rund 70.000 Nutzer-Daten ausgewertet. Partner sind bis jetzt unter anderem Media-Saturn, Obi, Douglas, Reno, Karstadt und Penny.
Die Kundenbindungs- und Prämien-App soll Kunden wieder in den stationären Laden locken: Bereits beim Übertreten der Türschwelle kann der Kunde Punkte, so genannte Kicks, sammeln. Ultraschalltechnologie und das iBeacon-System von Apple erfassen die Nutzerbewegungen. Zusätzliche Prämien gibt es beispielsweise für das Scannen von Barcodes auf Produkten oder In-App-Käufe.
Redakteurin
Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de
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