
Apple mit Rekordquartal
Apple freut sich über das beste Quartal der Firmengeschichte. Während sich iPhones und Desktop-PCs hervorragend verkaufen, geht der Absatz von iPods allerdings zurück. Der neue Hoffnungsträger heißt iPad.
iPod-Verkaufszahlen gehen um acht Prozent zurück
Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte Apple die Zahl der verkauften Desktop-Rechner immerhin um 33 Prozent auf 3,36 Millionen Stück steigern. Dazu dürften wohl die neuen iMacs ihren Beitrag geleistet haben.
Der mobile Musikplayer iPod macht Apple unterdessen ein bisschen Sorge: Im letzten Quartal des Jahres 2009 gingen die Stückzahlen an verkauften iPods im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent auf 21 Millionen zurück.
Tablet PC "iPad" vorgestellt
Abzuwarten bleibt, wie sich die neueste Idee der Kalifornier entwickeln wird: Am Mittwoch hatte der Konzern seinen Tablet-Computer "iPad" vorgestellt. Während im Internet schnell die ersten Witze kursierten, dass eine kleinere Version des Tablet-PCs "iTampon" heißen müsste - als "Pads" werden in Amerika unter anderem auch Damenbinden bezeichnet -, sind Branchenbeobachter skeptisch, ob sich der neue Apple Tablet PC durchsetzen wird.
Zum einen gibt es keine revolutionär neue Technik in dem Gerät, obwohl diese verfügbar wäre. Zum anderen wird bezweifelt, dass die Konsumenten noch ein weiteres, größeres Gerät mit sich herumtragen werden, mit dem sie nicht mal telefonieren können. Doch Apple setzt auf attraktive Preise: Die iPads kosten von 499 Dollar an aufwärts, das sind umgerechnet rund 360 Euro. Damit zielt der Computerhersteller auf das Segment der so genannten Net-Books - und könnte den Wettbewerbern, die sich dort tummeln, das Leben schwer machen.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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