Der insolvente Handelskonzern Arcandor will nun doch nicht mit seinen Gläubigern über die Zukunft seiner Reisetochter Thomas Cook beraten - und sagte ein Treffen ab.
Thomas Cook-Verkauf möglich
Arcandor hielt zuletzt 52,8 Prozent an dem Reiseveranstalter Thomas Cook (Neckermann Reisen), der an der Londoner Börse notiert ist. Wegen der akuten Finanznot hatte der Konzern die Aktien größtenteils an mehrere Banken und teilweise an die Gläubiger einer Anleihe verpfändet.
Nach der Insolvenz der Arcandor-Gesellschaften, darunter Karstadt und Quelle, steht nun der Verkauf der gesamten Thomas-Cook-Beteiligung zur Debatte.
