Arcandor sagt Treffen mit Anleihegläubigern ab

Arcandor sagt Treffen mit Anleihegläubigern ab

Der insolvente Handelskonzern Arcandor will nun doch nicht mit seinen Gläubigern über die Zukunft seiner Reisetochter Thomas Cook beraten - und sagte ein Treffen ab.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Damit entstehe eine Situation, die das geplante Treffen mit den Anleihegläubigern „zum jetzigen Zeitpunkt" nicht als sinnvoll erscheinen lasse. Die BayernLB fungiert als sogenannter „Security Agent" der Gläubiger.

Thomas Cook-Verkauf möglich

Arcandor hielt zuletzt 52,8 Prozent an dem Reiseveranstalter Thomas Cook (Neckermann Reisen), der an der Londoner Börse notiert ist. Wegen der akuten Finanznot hatte der Konzern die Aktien größtenteils an mehrere Banken und teilweise an die Gläubiger einer Anleihe verpfändet.

Nach der Insolvenz der Arcandor-Gesellschaften, darunter Karstadt und Quelle, steht nun der Verkauf der gesamten Thomas-Cook-Beteiligung zur Debatte.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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