B2B-Händler setzen auf klassische Servicefunktionen

B2B-Händler setzen auf klassische Servicefunktionen

Dialogorientierte Kontaktmöglichkeiten haben sich im Geschäftskundenbereich online noch nicht durchgesetzt, wie der aktuelle B2B E-Commerce Konjunkturindex zeigt.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Erst wenige B2B-Händler bieten der Studie zufolge dialogorientierte Kontaktmöglichkeiten wie Onlinechat, die automatisierte Anruffunktion Click-to-Call oder eine Videokonferenz mit einem Berater. Auch innovative Service- und Informationsfunktionen wie etwa ein Materialrechner haben sich noch nicht durchgesetzt. Immerhin teste aber jeder fünfte Onlinehändler einen virtuellen Verkaufsberater. Und 27,3 Prozent der befragten Unternehmen produzieren bereits Beratungsvideos mit Experten.

Händler sind verhaltener geworden

Grundsätzlich zeigen sich die Händler im aktuellen B2B E-Commerce Konjunkturindex deutlich verhaltener als in den früheren Erhebungen. Der Indexwert für die Gesamtumsätze sinkt auf 119,6 Punkten.

Die E-Commerce-Umsätze dagegen bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Der Index für die aktuellen Online-Umsätze sinkt nur leicht und erreicht immer noch sehr gute 150 Punkte.

Der Index

Der B2B E-Commerce Konjunkturindex beruht auf einer zwei-monatlichen Befragung von Entscheidern und Projektverantwortlichen aus deutschen B2B-Unternehmen. An der siebten Erhebung des B2B E-Commerce Konjunkturindex haben 45 Entscheider und Projektverantwortliche aus überwiegend international tätigen B2B-Unternehmen teilgenommen. 

Den vollständigen Berichtsband zum kostenlosen Download und alle Informationen zum B2B E-Commerce Konjunkturindex sowie den Teilnahmemöglichkeiten als Panelist finden Sie hier.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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