Bayerische Händler optimistisch trotz Finanzkrise

Bayerische Händler optimistisch trotz Finanzkrise

2 Min.Aktualisiert am
Teilen

Bislang zeigen sich die bayerischen Handelskunden relativ unbeeindruckt gegenüber der Finanzkrise. Der Einzelhandel im Freistaat erwartet ein normales Weihnachtsgeschäft.

Trotz der Krise werde es einen versöhnlichen Jahresausklang geben. In den Weihnachtsmonaten November und Dezember erwartet Krines in Bayern einen Umsatz von schätzungsweise rund 13,5 Milliarden Euro.

Auch erfreuliche Nachrichten motivieren

Aufgrund der bisher stabilen Umsätze könne man noch nicht von einem Käuferstreik im Einzelhandel sprechen. Ganz im Gegenteil: Fallende Energiepreise, ein noch stabiler Arbeitsmarkt und der nachlassende Preisauftrieb könnten die Kunden dazu animieren, nicht an den Weihnachtsgeschenken zu sparen. Denn die emotionale Komponente, dass man sich wenigstens bei den kleinen Dingen etwas gönnt, wird sich positiv bemerkbar machen, so Krines.

Der Einzelhandel in Bayern hat bis Ende September laut dem Landesamt für Statistik ein reales Plus von 2,3 Prozent erwirtschaftet. Doch aufgrund der schlechten Vorgaben des vergangenen Jahres sei dies kein Grund zum Jubeln, hieß es vom Verband.

Umso mehr richtet der Einzelhandel deshalb nun seinen Blick auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft. Auf der Wunschliste der Kunden stehen auch in Bayern die klassischen Weihnachtsgeschenke: Winterbekleidung, Parfüm, Schmuck, Spielzeug, Bücher und Haushaltsartikel. Im Bereich Unterhaltungselektronik sind Handys, Digital-Kameras oder Navigationsgeräte die Favoriten.

Melanie Weis

Teilen

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.