
Bayerische Händler optimistisch trotz Finanzkrise
Bislang zeigen sich die bayerischen Handelskunden relativ unbeeindruckt gegenüber der Finanzkrise. Der Einzelhandel im Freistaat erwartet ein normales Weihnachtsgeschäft.
David WöllensteinRedakteurAuch erfreuliche Nachrichten motivieren
Aufgrund der bisher stabilen Umsätze könne man noch nicht von einem Käuferstreik im Einzelhandel sprechen. Ganz im Gegenteil: Fallende Energiepreise, ein noch stabiler Arbeitsmarkt und der nachlassende Preisauftrieb könnten die Kunden dazu animieren, nicht an den Weihnachtsgeschenken zu sparen. Denn die emotionale Komponente, dass man sich wenigstens bei den kleinen Dingen etwas gönnt, wird sich positiv bemerkbar machen, so Krines.
Der Einzelhandel in Bayern hat bis Ende September laut dem Landesamt für Statistik ein reales Plus von 2,3 Prozent erwirtschaftet. Doch aufgrund der schlechten Vorgaben des vergangenen Jahres sei dies kein Grund zum Jubeln, hieß es vom Verband.
Umso mehr richtet der Einzelhandel deshalb nun seinen Blick auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft. Auf der Wunschliste der Kunden stehen auch in Bayern die klassischen Weihnachtsgeschenke: Winterbekleidung, Parfüm, Schmuck, Spielzeug, Bücher und Haushaltsartikel. Im Bereich Unterhaltungselektronik sind Handys, Digital-Kameras oder Navigationsgeräte die Favoriten.
Melanie Weis

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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