Beate Uhse macht eine Verjüngungskur

Beate Uhse macht eine Verjüngungskur

Die Marke Beate Uhse ist in die Jahre gekommen. Mit einem Relaunch will der Erotik-Händler nun gezielt jüngere Frauen ansprechen.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Marke Beate Uhse sei in den vergangenen Jahren gealtert: "Der Markenwert war gesunken. Es fehlte an Attraktivität - gerade für die jüngere und die weibliche Zielgruppe. Das werden wir ändern, denn das Potential der Marke Beate Uhse ist zweifelsohne ungebrochen."

Der Katalog soll in Zukunft ein Frauenmagazinen ähnliches Aussehen haben. Läden und Website werden ebenfalls umgestaltet. Das neue Logo - mit Schnörkeln, Herz und einem Rot-Pink-Ton sowie dem Zusatz "seit 1946" - wurde am Montag erstmals vorgestellt. Der Beifall der Aktionäre war noch verhalten, vereinzelt war ein "sehr gut" zu hören. Darüber hinaus will das Unternehmen den aktuellen Webshop im Laufe des Jahres durch eine neue E-Commerce-Plattform ersetzen.

Erotik-Geschäfte laufen nach Plan

Die Beate Uhse Konzerngruppe hat ihr erstes Halbjahr 2013 im Plan abgeschlossen und entwickelt sich nach der Phase der Restrukturierung im - und teilweise sogar über - Plan, berichtete der Vorstandsvorsitzende des Erotikhändlers, Serge van der Hooft. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug demnach 1,4 Millionen Euro; im Vorjahr wies die Bilannz noch einen Verlust von 5,2 Millionen Euro auf. Die Restrukturierung sei schneller als geplant beendet, sagte van der Hooft. Für 2013 rechnet er mit einem Umsatz zwischen 142 und 147 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 144 Millionen Euro.

Im ersten Quartal 2013 habe es zudem mit einem positiven Ebit von 0,6 Millionen Euro ein Umsatzplus von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gegeben. Die Kreditverbindlichkeiten bei Banken konnten demzufolge seit 2006 um 86,6 Prozent reduziert werden. "Unser operatives Ergebnis wird sich auch weiter nachhaltig positiv entwickeln. 2014 werden wir wieder in die Expansion eintreten", so van der Hooft. "Die aktuelle Entwicklung bestätigt uns, sie gibt uns Rückenwind."
 

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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