
Berggruen hält an Karstadt fest
Der Finanzinvestor Nicolas Berggruen "denkt nicht einmal daran", die Warenhauskette Karstadt zu verkaufen, sagte er nun im Interview. Karstadt bewege sich "in die richtige Richtung".
Thomas RehmRedakteurSpekulationen nach Abspaltung
Im Mai hatte es Spekulationen gegeben, Berggruen könne die Luxus- und Sporthäuser von Karstadt teuer verkaufen, nachdem sie vom Karstadt-Stammgeschäft abgespalten worden seien.
Berggruen beteuerte gegenüber der "Bild am Sonntag": „Es bleibt bei unserer Zusage. Die Karstadt-Häuser bleiben, die Mitarbeiter auch." Karstadt bewege sich in die richtige Richtung: "Die Chancen überwiegen bei weitem die Probleme."
Die Karstadt-Modernisierung liege im Plan, sagte der Investors kürtlich in einem Brief an die Warenhaus-Mitarbeiter. Im Juli soll das Sanierungskonzept genauer vorgestellt werden.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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