
Berggruen soll über Karstadt-Verkauf verhandeln
Man ahnte es nach dem überraschenden Abgang von Karstadt-Chefin Sjöstedt schon, dass Eigentümer Berggruen nicht in die Warenhäuser investieren will. Medienberichten zufolge verhandelt er über den Verkauf der restlichen Häuser.
David WöllensteinRedakteurFinanzstarke Immobilienprofis
Signa hatte im Herbst 2013 bereits 75 Prozent der Anteile an den
Premium- und Sport-Warenhäusern von Karstadt - darunter das Berliner KaDeWe - erworben. Die auf Immobiliengeschäfte spezialisierte Finanzgruppe hatte auch schon einmal Interesse an einer Übernahme des Karstadt-Konkurrenten Kaufhof bekundet.
Berggruen hatte den Karstadt-Konzern im Juni 2010 selbst für den Symbolpreis von einem Euro übernommen und Investitionen versprochen. Die klassischen Warenhäuser werden nach früheren Angaben von Aufsichtsratschef Stephan Fanderl auch in diesem Jahr keinen Gewinn erwirtschaften.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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