Best Case Marc O’Polo: Kombination der Testsieger hebt die Conversion Rate

Best Case Marc O’Polo: Kombination der Testsieger hebt die Conversion Rate

Konversion-Optimierung, das will jeder. Leicht ist das nicht. Einflussfaktoren müssen identifiziert, Details geprüft werden, um Kaufabbrecher in Kunden zu verwandeln. Und manchmal zeigt sich, dass sich ein tolles Testergebnis im Verbund mit anderen Lösungen sogar noch weitaus besser wirkt. Erst mit aufwändigen Tests hat denn auch Marc O’Polo zusammen mit der Performance-Marketing Agentur QUISMA eine Steigerung der Conversion Rate von 99,61Prozent erreicht. Ein Best Case.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Mehrere Monaten lang wurden in vier aufeinanderfolgenden Testphasen insgesamt 23 verschiedene Varianten der Startseite (Kreation: Agentur Wiethe Group) getestet. Auch die Produktdetailseite wurde ähnlich intensiv getestet. Dabei gingen Marc O’Polo und QUISMA iterativ vor, um letztlich die besten Lösungen zu vereinen.

So führte auf der Startseite eine klare Trennung zwischen Womens- und Menswear, die Visualisierung einer Trustbox und die Darstellung der beliebtesten Kategorien als Teaser sowie die zusätzliche Integration der Produktneuheiten zu ein deutlich gesteigerten Conversion-Rate.

Emotionalisierte Visualisierung punktet nicht

Dabei gab es auch Überraschungen. So wurde im dritten Testdurchlauf ein „Making-Of-Video“ und ein Foto eines Marc O’Polo-Schaufensters getestet. Die ursprüngliche Vermutung, dass eine emotionalisierte Visualisierung den User stärker ansprechen würde, erwies sich als falsch, da keine Steigerung der Conversions erreicht werden konnte.

Neun Monate lang wurden zudem mehrere Alternativen auf der Produktdetailseite iterativ getestet.
Langwierige Testreihen

Beim ersten Test konnte sich eine Variante, bei der Produktvorschläge unterhalb der Produktbilder und -infos platziert wurden, gegen eine Trustbox und einen höher positionierten Call-to-Action durchsetzen.

In der zweiten Teststrecke konnte eine Variante, bei der Trust-Elemente rechts und die Recommendations unterhalb der Produktinformationen platziert wurden, punkten. Gute Werte lieferte aber auch die Lösung, Vorteile für den Kunden zusammen mit dem Call-to-Action Button zu platzieren und gleichzeitig die Kaufvorschläge unterhalb des Produktfeldes aufzuzeigen.

Trust-Elemente neben den Produkten stellten sich in der vierten Variante als sehr vorteilhaft heraus und ermöglichte, zusammen mit der erhöhten Positionierung des Call-to-Action Buttons, eine Steigerung der Conversion.

Die technisch anspruchsvolle Darstellung von Produktdetails und Produktbeschreibungen in Tabs bewies sich im dritten Testdurchlauf als vielversprechend. Produktvorschläge, die unter dem Produktbild platziert wurden und Produktbeschreibungen in Tabs, brachten ebenfalls optimierte Ergebnisse.

Kombination der Gewinner-Elemente punktet

Die höchste Steigerung der Conversion wurde im letzten Testlauf aber durch den Einsatz der Trustbox direkt unter dem Call-to-Action Button erzielt. Diese Variante konnte sich somit gegenüber den anderen Varianten durchsetzen.

Letztlich mündeten all diese Tests der Produktseite in eine Umpositionierung der Produktvorschläge unter den Produktbildern, kombiniert mit einer Trustbox und einem höher positionierten Call-to-Action.

Ergebnis: eine Steigerung der Conversion-Rate von insgesamt 99,61 Prozent. Dazu steuerte die Optimierung der Startseite 35,71 Prozent bei, die Optimierung der Produktdetailseite 63,90 Prozent.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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