
Bijou Brigitte setzt Expansion fort
Der Hamburger Modeschmuck-Konzern Bijou Brigitte wächst in der Krise. Dank neuer Filialen blieben die Umsätze in Deutschland stabil. Doch flächenbereinigt fällt die Bilanz schlechter aus.
David WöllensteinRedakteur64 neue Geschäfte
Für das Umsatzwachstum sorgte die Expansion: Das Unternehmen eröffnete 64 neue Geschäfte, 24 Läden hingegen wurden geschlossen. Damit unterhält die Modeschmuckkette 1.125 Standorte im In- und Ausland.
Wäre die Ladenfläche unverändert geblieben, so wäre der Umsatz um 3,5 Prozent zurückgegangen.
Spanien und Osteuropa verlieren
Zufrieden ist der Konzern mit den Umsätzen in Deutschland sowie in Österreich, Italien und den Niederlanden, die sich im Jahresverlauf stabilisiert hätten.
In Spanien und den osteuropäischen Ländern fielen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr geringer als erwartet aus. Bijou Brigitte führt das auf die Auswirkungen der Finanzkrise in Spanien und den Kursverfall der Währungen in Osteuropa zurück.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
Alle Beiträge