
Bijou Brigitte verdient weniger pro Filiale
Im ersten Quartal 2009 sackte der flächenbereinigte Umsatz bei Bijou Brigitte ab. Trotz hoher Expansionskosten will der Modeschmuck-Händler weiter wachsen.
Thomas RehmRedakteurExpandieren in der Krise
Der Schmuckanbieter erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2008 einen Konzernumsatz von 375,7 Millionen Euro. Damit wurde zwar der Vorjahreswert von 366,9 Millionen Euro um 2,4 Prozent übertroffen. Flächenbereinigt sank der Umsatz im Berichtsjahr jedoch um 4,9 Prozent. Das Filialnetz umfasste Ende vergangenen Jahres 1.085 Standorte.
Bijou Brigitte will die aktuelle Wirtschaftskrise zu weiterer Expansion nutzen. Im gesamten Jahr 2009 sollen 80 neue Filialen eröffnet werden - vor allem in Rumänien, Bulgarien sowie den baltischen Staaten.
Schmuck in der Krise gefragt
"An unserem erfolgreichen Geschäftsmodell ändert sich nichts", betonte Vorstandsvorsitzender Werner. "Der Wunsch, sich zu schmücken, bleibt auch in der Krise bestehen."
Der Konzern stehe "auf sehr gesunden Beinen" und sei "schuldenfrei und mit einer nach wie vor hervorragenden Eigenkapitalquote ausgestattet", sagte der Unternehmenschef.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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