Biometrie: Startup will vorne mitmischen

Biometrie: Startup will vorne mitmischen

Das Münchner Unternehmen Voice Trust will mit einem Stimmerkennungssystem lästige PINs und Passwörter ersetzen. Damit soll der Zugang zum PC und.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das Münchner Unternehmen Voice Trust will mit einem Stimmerkennungssystem lästige PINs und Passwörter ersetzen.Das Münchner Unternehmen Voice Trust will mit einem Stimmerkennungssystem lästige PINs und Passwörter ersetzen.

Damit soll der Zugang zum PC und Firmennetzwerk einfacher und bequemer gemacht werden. Da sich heutzutage die Menschen immer mehr solcher Passwörter und PIN-Nummern merken müssen, besteht die Gefahr, diese zu vergessen oder zu verwechseln. Gefährliche Konsequenz: Die Logins werden auf den berühmten gelben Post-it-Zetteln an den Rechner geklebt und der Zugang jedermann ermöglicht. Biometrische Verfahren verwenden stattdessen höchstpersönliche körperliche Merkmale, die nicht kopiert werden können.

Bisher bekannt sind im Bereich der Zugangssicherung zum PC und zum Netzwerk vor allen Dingen die Verwendung des Fingerabdrucks, aber auch Gesichts-, Iris- oder Netzhauterkennung. Für Detlev Narr, Technischer Berater bei Voice Trust, ist die Stimmauthentifizierung ideal, weil die Fehlerquote extrem niedrig sei. Bei der Stimme werde die größte Anzahl von Datenpunkten und Parametern genutzt, um den User eindeutig zu verifizieren. Stimmimitatoren hätten keine Chance, das System zu überlisten.

Natürlich rühmen sich auch die Hersteller anderer biometrischer Systeme mit extrem niedrigen Fehlerquoten. Auch sie beruhen schließlich auf nicht nachzuahmenden körperlichen Merkmalen des Anwenders. Ein Vorteil der Stimmerkennung gegenüber diesen Verfahren ist, dass sie keine Hardware benötigt. Die Authentifizierung erfolgt mit der Lösung Voice-Gate 3.0 per Telefon. Der Benutzer ruft den Voice-Gate-Server an und nennt seinen Namen und das Zielsystem, für das er freigeschaltet werden möchte. Der Server authentifiziert den Anrufer, überprüft seine Berechtigung und führt das Reset während des Telefonats durch. „Die Vorteile für ein großes Unternehmen liegen auf der Hand“, sagt Michael Kramer, Unternehmensvorstand bei Voice Trust. „das System ist rund um die Uhr erreichbar, Administratoren werden entlastet, es gibt keine Hardware, die gewartet werden muss und die engesparten Kosten sind beachtlich.“

Mehr zum Thema biometrische Verfahren lesen Sie in der CYbiz-Ausgabe Nr.6, die am 29. Mai 2002 erscheint. Sie finden dort auch eine Anbieterübersicht mit ausgewählten Unternehmen. (AP)


KONTAKT:

Voice Trust AG
Landshuter Allee 12-14
80637 München
Tel. 089-127160
Fax 089-12716100
E-Mail: Info@VoiceTrust.de
Internet: www.voicetrust.de

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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