Boarden mit biometrischen Daten

Boarden mit biometrischen Daten

2 Min.Aktualisiert am
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Zum ersten Mal stellen zwei deutsche Firmen eine in den Passagierabfertigungsprozess integrierte biometrie-gestützte Lösung zur Identifizierung von Fluggästen vor. Der IT-Dienstleister Lufthansa Systems und die Bundesdruckerei zeigen vom 11.-14. Oktober auf der Fachmesse InterAirport in München die Boarding-Lösung "SecBoard".

SecBoard besteht aus zwei Teilen: In einer Registrier-Station (Enrollment) werden die Fingerabdrücke des Passagiers erfasst, digitalisiert und auf eine Smartcard übertragen. Diese Karte muss nur einmal ausgestellt werden und ist bei jedem künftigen Flug wieder verwendbar. Außerdem wird die Karte mit einem Foto des Fluggastes, seinen Daten und einer Seriennummer ausgestattet. Beim Check-in wird die Seriennummer mit der Buchung verknüpft. Zweiter Teil des Systems ist die Boarding-Station zwischen Check-in und Flugzeug. Hier gibt der Passagier seinen "Live-Fingerabdruck" ab, der dann mit den auf der Karte gespeicherten Fingerbild-Daten abgeglichen wird. Stimmen die Daten überein, darf der Fluggast das Flugzeug betreten. Auf diese Weise gewährleistet SecBoard, dass tatsächlich nur der eingecheckte Passagier an Bord gehen kann.

Das digital gespeicherte Fingerbild ist nicht nur personengebunden, sondern auch gegen Fälschungen geschützt, und die Daten können nicht ausspioniert werden. Denn die Daten werden mit dem so genannten Basic Access Control-Verfahren gesichert, welches auch beim neuen deutschen elektronischen Reisepass eingesetzt wird. (KC)


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