
Bundeskabinett beschließt "Button-Lösung" für Internetgeschäfte
Verbraucher sollen in Zukunft besser vor Kostenfallen im Internet geschützt werden. Dafür ebnete der Bundeskabinett nun den Weg - und folgte dabei einer Richtlinie des Europäischen Parlaments.
Skepsis, ob Abofallen wirksam unterbunden werden können
Während Verbraucherschützer die Regelung grundsätzlich positiv aufnehmen, gibt es auch Skeptiker: "Die Betreiber von Abofallen im Internet freuen sich über die Buttonlösung. Denn nichts ist einfacher, als hier technische Tricks und Kniffe anzuwenden, damit der Verbraucher am Ende doch wieder getäuscht wird", zitiert die "Badische Zeitung" Adrian Fuchs vom Online-Informationsportal Abzocknews.de.
Es sei traurig, dass eine ganze Branche gezwungen sei, ihre Onlineshops umzubauen, weil es ein paar schwarze Schafe gebe, die mit dem Unwissen der Verbraucher Kasse machten.
Die EU-Staaten müssen die neue Regelung bis spätestens Ende 2013 in nationales Recht umsetzen.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
Alle Beiträge