Cyber-Attacke auf Estland: Student verurteilt

Cyber-Attacke auf Estland: Student verurteilt

Ein Gericht in Estland hat einen Studenten russischer Abstammung wegen einer im Mai 2007 erfolgten Cyber-Attacke zu einer Geldstrafe von 1.100 Euro verurteilt.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Ein Gericht in Estland hat einen Studenten russischer Abstammung wegen einer im Mai 2007 erfolgten Cyber-Attacke zu einer Geldstrafe von 1.100 Euro verurteilt.Ein Gericht in Estland hat einen Studenten russischer Abstammung wegen einer im Mai 2007 erfolgten Cyber-Attacke zu einer Geldstrafe von 1.100 Euro verurteilt. Nach Ansicht der Justizbeamten war der 20-Jährige an den Angriffen auf die IT-Infrastruktur des baltischen Landes beteiligt, die im Frühjahr 2007 dazu geführt hatten, dass ganz Estland zwischenzeitlich vom weltweiten Internet abgeschnitten war. Die Vermutung, dass die russische Regierung als Drahtzieher hinter den Anschlägen ihre Finger im Spiel gehabt hätte, konnte nicht bewiesen werden. Allerdings wurden Teile des für den Angriff genutzten Botnetzes zuvor schon bei ähnlichen Attacken auf Server der russischen Opposition wie den ehemaligen Schachweltmeister Garry Kasparow beobachtet.
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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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