
Data-Mining für den Webshop: Pimkie scannt die Modefarben auf der Straße
Welche Farben bestimmen den Mode-Sommer. Das diktiert weitestgehend die Fashion-Industrie. Doch welche Farben sind in den Fußgängerzonen wirklich en vogue? Die Modekette Pimkie sucht per Webcam automatisch nach dem aktuellen Farb-Look, extrahiert daraus die angesagten Modefarben und stellt dazu die passenden Artikel aus dem Sortiment online bereit: Willkkommen beim Pimkie Color Forecast.
Die Modekette Pimkie sucht per Webcam automatisch nach dem aktuellen Farb-Look, extrahiert daraus die angesagten Modefarben und stellt dazu die passenden Artikel aus dem Sortiment online bereit: Willkkommen beim Pimkie Color Forecast.
In Paris, Mailand und Antwerpen hat Pinkie Kameras aufgestellt. Sie filmt Passanten. Die Farben der Kleidung, besser gesagt die dabei erkannten Farb-Pixel, werden von einer Software analysiert und dann zu einer Farb-Vorhersage zusammengestellt.
Die bietet dann sogar eine Farbstatistik für den Monat, die Woche, den Tag sowie eine Live-Aussage. Klickt man dann auf die entsprechende Farbe, liefert die Website Pimkie-Produkte im entsprechenden Look. Den Dienst bietet Pimkie auch als App.
Das ist gegenwärtig vor allem ein Kampagnen-Tool (Agentur: Happiness Brussels). Das Daten-Mining könnte aber auch eine spannende Mechanik sein, um Online-Kunden auf Dauer zusätzliche Orientierung zu bieten.
Pimkie Color Forecast - Technical video from Color Forecast on Vimeo.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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