Automatisierung

Robotik, Prozessautomatisierung, Machine Learning und intelligente Systeme im Handel. Von der Lagerverwaltung bis zum Kundenservice.

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Foto: Mitarbeiter prüft Bücher in einer hängenden Transporttasche in einer hellen Logistikhalle
© Black Forest Labs / Flux

Momox automatisiert Leipziger Logistik

Momox hat seinen größten Logistikstandort in Leipzig automatisiert, berichtet Retail-News.de. Kernstück sei ein Taschensorter mit 29.000 Transporttaschen für bis zu 250.000 gebrauchte Bücher, Medien und Modeartikel am Tag. Bei rund 20 Mio. gelagerten Unikaten parke die Anlage jedes Einzelstück, bis eine Bestellung komplett sei, im Schnitt eine Stunde lang. Danach verteile ein Ausgangssorter mehr als 6.000 Bestellungen pro Stunde auf 20 Versandziele. Momox wolle so Wege verkürzen und schwere Handarbeit reduzieren.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Zwei Roboterarme sortieren ein weißes Paket, daneben beobachtet ein Mitarbeiter die Retourenstation.
© OpenAI

Roboter sortieren Zalandos Rücksendungen

Zalando lässt laut Pressemitteilung Retouren in Greven und im polnischen Świebodzin künftig von Robotern sortieren. Der Logistiker betreibe die zweiarmigen Systeme, die Sereacts Software „Cortex“ steuere. Sie greife und sortiere auch zerknautschte, schlecht verpackte Rücksendungen, ohne jeden Artikel vorher einzeln lernen zu müssen. Das Personal könne sich dadurch auf Überwachung, Sonderfälle und Qualitätskontrolle verlegen. Die beiden Standorte seien erst der Anfang: Zalando sei im Juli bei Sereact eingestiegen, gemeinsam wolle man die Retourenroboter europaweit ausrollen.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Person prüft Unterlagen an einem sauberen Bürotisch mit Laptop, Ablage und Taschenrechner.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Agenten: Weniger Terminator, mehr Buchhaltung

Statt als autonome Superhirne lohnen sich KI-Agenten vor allem beim Bürokram rund um Angebote, Aufträge und Rechnungen, zitiert T3n.de eine Telekom-Studie. Ideal seien Abläufe mit zwei bis vier Systemen und ebenso vielen Prozessschritten. Für Einzelaufgaben genüge klassische Automatisierung, komplette End-to-End-Prozesse ließen sich dagegen schwer standardisieren. Ein Agent könne etwa Kundenanfragen mit CRM- und Preisdaten zu einem Angebotsentwurf verdichten, Bestellungen mit der Warenwirtschaft abgleichen und Rechnungen prüfen, bevor sie in die Freigabe gehen.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Support-Mitarbeiter mit Headset tippt an einem Büroarbeitsplatz neben Telefon und Netzwerkkabeln
© Black Forest Labs / Flux

Telekom will mit KI 2,5 Mrd. Euro jährlich sparen

Die Telekom will ihre indirekten Jahreskosten bis 2030 per KI und Automatisierung gegenüber 2023 um rund 2,5 Mrd. Euro drücken, berichtet Manager-Magazin.de. Den KI-Umsatz mit Unternehmen außerhalb der USA wolle der Konzern von rund 250 Mio. Euro im laufenden Jahr auf 800 Mio. bis 2030 hieven. Im Kundenservice habe ein Chatbot im ersten Halbjahr bereits rund 2,6 Mio. Anrufe übernommen, bei der US-Tochter bearbeite KI schon 40 Prozent der Kundenkontakte.

Redaktion06.10.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: SportOkay.com packt 2,5 Mio. Pakete
© OpenAI

SportOkay.com packt 2,5 Mio. Pakete

Der Online-Händler für alpine Sportartikel SportOkay.com hat laut Pressemitteilung seit seiner Gründung 2013 mehr als 2,5 Mio. Pakete in ganz Europa verschickt. Anfangs habe das Team noch von Hand gepackt, heute erledige ein 3D-Verpackungsroboter den Großteil der Arbeit: Er scanne jede Bestellung und fertige einen passgenauen Karton aus recycelter Altpappe, so dass kein Füllmaterial benötigt würde. Das verringere Versandvolumen und Materialeinsatz, mache Lkw-Touren effizienter und senke nebenbei Transportkosten und CO₂-Ausstoß.

Redaktion29.09.262 Min.
3D-Illustration: Zwei kleine Schaufenster mit Smartphone und Monitor hinter Milchglas, davor eine Lupe.
© Black Forest Labs / Flux

Produktdaten auf Marktplätzen: Was KI-Agenten korrigieren dürfen – und was nicht

Produktdaten verlassen das PIM-System – und auf Marktplätzen entscheidet danach oft nicht mehr der Anbieter, wie sie aussehen. Markus Rohmeyer, CPO bei novomind und Mitglied des Etailment.de-Expertenrats, erklärt, wie Digital Shelf Analytics diese Lücke sichtbar macht, wie KI-Agenten sie schließen – und wo sie es nicht dürfen.

Markus Rohmeyer18.09.265 Min.
Rideshare-Fahrer sitzt nachdenklich im Auto, Smartphone auf dem Armaturenbrett nach Kontosperre
© Black Forest Labs / Flux

Fahrersperren kosten Uber 825 Millionen

Die niederländische Datenschutzbehörde verhängt gegen Uber eine Strafe von 825 Mio. Euro, die bislang zweithöchste DSGVO-Strafe, berichtet Techcrunch.com. Grund seien automatisierte Software-Entscheidungen, die Fahrerkonten ohne ausreichende Vorwarnung oder menschliche Kontrolle deaktiviert hätten. Uber bestreite das: Sperren seien meist kurz, dauerhafte Deaktivierungen ohne Prüfung habe es nicht gegeben, außerdem könnten die Fahrer Widerspruch einlegen. Das Unternehmen kündige Berufung an.

Björn Böer25.08.263 Min.
Autonomer Lieferwagen wird nachts an beleuchteter Laderampe im Lager beladen
© Black Forest Labs / Flux

JD.coms Robot-Vans liefern auch nachts

Die autonomen Lieferfahrzeuge von JD.com müssen in Shenzhen auch die Nacht durcharbeiten, berichtet Retail-News.de. Tagsüber übernähmen sie die letzte Meile, nachts belieferten sie die Lager. Hundert Robotlieferwägen würden so zwischen 22 und sechs Uhr auf 121 festen Routen durch die Stadt rollen. Die tägliche Einsatzzeit habe sich von zwölf auf 24 Stunden verdoppelt, die Betriebskosten seien dadurch um 20 Prozent gesunken.

etailment25.08.263 Min.

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