Automatisierung

Robotik, Prozessautomatisierung, Machine Learning und intelligente Systeme im Handel. Von der Lagerverwaltung bis zum Kundenservice.

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Rideshare-Fahrer sitzt nachdenklich im Auto, Smartphone auf dem Armaturenbrett nach Kontosperre
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Fahrersperren kosten Uber 825 Millionen

Die niederländische Datenschutzbehörde verhängt gegen Uber eine Strafe von 825 Mio. Euro, die bislang zweithöchste DSGVO-Strafe, berichtet Techcrunch.com. Grund seien automatisierte Software-Entscheidungen, die Fahrerkonten ohne ausreichende Vorwarnung oder menschliche Kontrolle deaktiviert hätten. Uber bestreite das: Sperren seien meist kurz, dauerhafte Deaktivierungen ohne Prüfung habe es nicht gegeben, außerdem könnten die Fahrer Widerspruch einlegen. Das Unternehmen kündige Berufung an.

Björn Böer25.08.263 Min.
Autonomer Lieferwagen wird nachts an beleuchteter Laderampe im Lager beladen
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JD.coms Robot-Vans liefern auch nachts

Die autonomen Lieferfahrzeuge von JD.com müssen in Shenzhen auch die Nacht durcharbeiten, berichtet Retail-News.de. Tagsüber übernähmen sie die letzte Meile, nachts belieferten sie die Lager. Hundert Robotlieferwägen würden so zwischen 22 und sechs Uhr auf 121 festen Routen durch die Stadt rollen. Die tägliche Einsatzzeit habe sich von zwölf auf 24 Stunden verdoppelt, die Betriebskosten seien dadurch um 20 Prozent gesunken.

Thomas Rehm25.08.263 Min.
Modernes Kundenservice-Büro mit leeren Arbeitsplätzen nach Uber-Stellenabbau durch KI
© Black Forest Labs / Flux

Uber entlässt zehn Prozent der Kundenberater

Uber entlässt rund zehn Prozent seines Kundenservice-Teams und verweist zur Begründung auf Künstliche Intelligenz, meldet Businessinsider.com. Beschäftigte, die noch im Home Office arbeiteten, müssten in eine Stadt mit Uber-Büro ziehen und dort drei Tage wöchentlich arbeiten. KI biete die Chance, Kundenlösungen schneller zu skalieren, so das Unternehmen, doch taugten fragmentierte Prozesse nicht als Fundament.

Thomas Rehm27.07.262 Min.
Instacart-Personal-Shopper scannt mit Smartphone ein Supermarktregal für KI-Bestandsdaten
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Instacart kauft KI-Augen fürs Supermarktregal

Der US-Lieferdienst Instacart übernimmt laut Pressemitteilung das Computer-Vision-Unternehmen Arpalus, um die Bestandsdaten der angeschlossenen Supermärkte zu schärfen. Arpalus verwandle einen kurzen Video-Scan eines Regals in ein Echtzeit-Abbild und erkenne einzelne Artikel im Schnitt mit über 95 Prozent Genauigkeit, selbst bei schwachem WLAN und dicht gepackten Produkten. Die Technik laufe auf jedem Smartphone, sodass Instacarts „Personal Shopper“ die Regale gleich beim Liefereinkauf erfassen könnten.

Björn Böer20.07.262 Min.
Mitarbeiterin an automatisierter Kommissionierstation mit Robotern im Lagergitter im Hintergrund
© Black Forest Labs / Flux

Wagner automatisiert seine Logistik

Die Wagner eCommerce Group, Betreiberin mehrerer spezialisierter Online-Shops und digitaler Marken, beauftragt Element Logic mit der Automatisierung ihrer Intralogistik, meldet Technische-Logistik.net. Kern der neuen Anlage sei ein Autostore-System mit 50.000 Behälterstellplätzen, in dem 48 Roboter die Lagerbewegungen übernähmen. Kommissioniert werde an acht Stationen, zwei davon als vollautomatische Roboterzellen. Die modular erweiterbare Anlage soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt sein.

David Wöllenstein16.07.262 Min.
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