Deichmann steigert Onlineumsätze

Deichmann steigert Onlineumsätze

Für den Schuhhändler Deichmann ist der Vertriebskanal Internet inzwischen unverzichtbar - auch wenn die Umsatzbedeutung bislang gering ist.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Für den Kunden habe das kombinierte Angebot gleich mehrere Vorteile: "Er kann Schuhe, die er kostenlos online bestellt hat, in einer Filiale zurückgeben oder umtauschen oder kostenlos zu Hause von einem Kurier abholen lassen. Er kann die Modelle, die er in der Filiale in der Hand hatte, anhand der Artikelnummer online bestellen, wenn seine Größe einmal nicht vorrätig ist."

Onlineshop als Serviceinstrument

Allein 2010 sei der Umsatz des deutschen Shops um 44 Prozent gestiegen - auf rund zehn Millionen Euro. "Das klingt vor dem Hintergrund unseres Gesamtumsatzes eher gering, spiegelt aber wider, wo unser Vertriebsschwerpunkt liegt", sagte Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Deichmann-Verwaltungsrates bei der Bilanzpressekonferenz Anfang Februar.

"Wir sehen den Internetshop nicht in erster Linie als Umsatzträger, sondern als unverzichtbares Serviceinstrument, das das Angebot unserer Läden optimal ergänzt und unterstützt." Ob der Umsatz dann am Ende online oder stationär gemacht werde, sei zweitrangig.

Die Konkurrenz fürchtet Hackel nicht: Viele Anbieter hätten in den vergangenen zehn Jahren auf ähnliche Weise ihr Glück im World Wide Web versucht - aber viele seien inzwischen auch wieder verschwunden: "Niemand in Deutschland kann den Kunden einen Onlineshop und gleichzeitig mehr als 1.100 Filialen anbieten", argumentiert er.

Im Herbst 2011 soll auch der zum Unternehmen gehörige Schuhfilialist Roland mit einem eigenen Webshop online gehen.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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