
Den mittelständischen Unternehmen geht es gut
Händler und andere Mittelständler können sich derzeit nicht beklagen: Bei fast zwei Dritteln laufen die Geschäfte gut, so die aktuelle Konjunkturumfrage des Mittelstandsverbundes. Trotzdem hat der Verband Forderungen an die Politik.
Unternehmen wollen investieren
Das niedrige Zinsumfeld und die damit verbundenen Konsumausgaben der Verbraucher spülen Geld in die Kassen der Befragten: Knapp 60 Prozent der Unternehmen konnten ihre Umsätze im ersten Halbjahr steigern. Für das restliche Jahr erwarten 45 Prozent der Verbundgruppen steigende Umsätze.
40 Prozent der Unternehmen wollen 2016 außerdem ihre Investitionen steigern. "Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Mittelstand erneut als stabile Säule der Wirtschaft erweist", erklärt Günter Althaus, seit Mai neuer Präsident des Mittelstandverbunds.
Stabile Rahmenbedingungen gefordert
Damit das so bleibt, fordert der Chef des Spitzenverbandes stabile Rahmenbedingungen von der Politik. "Wir leben in unsicheren Zeiten. Die Entscheidung der Briten über den EU-Austritt und die jüngsten Entwicklungen in der Türkei haben auch unmittelbar Einfluss auf den Wirtschaftsstandort Deutschland", mahnt Althaus, der im Hauptberuf die Verbundgruppe ANWR führt. Es sei deshalb Aufgabe der Politik, besonnen und wohl überlegt auf die Unsicherheiten im Marktumfeld zu reagieren.
Die Erhebung wird regelmäßig unter den 310 Verbundgruppen des Mittelstandsverbunds durchgeführt, die insgesamt 230.000 mittelständische Unternehmen vertreten. Zu den befragten Einkaufs-, Marketing- und Dienstleistungskooperationen zählen beispielsweise Edeka, Rewe, Intersport, Sport2000, Expert, Mega und Bäko.
Redakteurin
Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de
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