Der ganze Horror des Einzelhandels vor dem E-Commerce in zwei Grafiken

Der ganze Horror des Einzelhandels vor dem E-Commerce in zwei Grafiken

Es ist vielleicht die einzige gute Nachricht, die die Prognose von eMarketer für den stationären Handel hat. Bis 2018 wird sich das Wachstum des E-Commerce in Deutschland auf rund 8 Prozent abschwächen. Die schlechte: Bis dahin hat der Onlinehandel immer mehr Marktanteile erobert und kratzt an der Marke von 100 Milliarden Dollar Umsatz.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Wer auf die Zahlen von eMarketer schaut, der wird beim Vergleich mit manch einer Verbandsprognose vielleicht ein wenig verwundert sein. Doch die Prognostiker schauen, anders als hiesige Prognosen, die beispielsweise den Lebensmittel-Einzelhandel ausklammern, auf den gesamten Retail-Markt, haben in ihrer Rechnung lediglich Reisen und Tickets nicht berücksichtigt.

Bis einschließlich 2017 geht eMarketer von einem zweistelligen Wachstum aus. Dann liegt der Markanteil insgesamt bereits über 10 Prozent. Da in die Gesamtkalkulation auch digital eher schwach nachgefragte Branchen einfließen, dürfte in einigen Segmenten der Online-Anteil bereits eine dramatische Größenordnung erreichen. Dramatisch genug, um den erwarteten Flächenschwund zu forcieren.

Auch von dem einstelligen Wachstum in 2018 sollte man sich nicht einlullen lassen. Der klassische Handel, er wäre all die Jahre ja schon froh, wenn er wenigstens die "1"vor dem Komma hinbekommen würde.

Grafik erstellt mit Hilfe von Datawrapper
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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