Die Molkereien können für Milch und Milchprodukte Preisaufschläge von rund 20 Prozent durchsetzen. Butter soll auch teurer werden, aber nicht die Ein-Euro-Schwelle überschreiten.
Butter soll nicht mehr als 99 Cent kosten
Knackpunkt dabei ist offenbar vor allem der neue Ladenverkaufspreis: Sowohl Handel als auch Molkereien möchten verhindern, dass der Preis für deutsche Butter die Ein-Euro-Schwelle überschreitet - die Branche befürchtet sonst einen Konsumrückgang. Im Gespräch sei deshalb ein mehrmonatiger Vertrag, der einen Ladenpreis von 99 Cent ermöglichen solle.
Die Bauern protestieren seit geraumer Zeit gegen die ihrer Meinung nach zu niedrigen Preise für Milch und Milchprodukte. Nach Lieferboykotts im vergangenen Jahr blockierten Milchbauern vor kurzem wieder aus Protest gegen die Milchpreise im Handel die Zufahrten zu den Zentrallagern mehrerer Discounter in Süddeutschland. Damit wollten die Landwirte abermals auf ihre "miserable wirtschaftliche Lage" aufmerksam machen.
