
Deutsche EuroShop geht auf Einkaufstour
Der Einkaufscenter-Betreiber Deutsche EuroShop möchte weitere Shoppingcenter kaufen. In Warenhäuser wie Karstadt würde das Unternehmen allerdings nicht investieren.
David WöllensteinRedakteur"Einkaufszentren sind heute attraktiver für die Menschen", sagte Borkers. "Das hat was mit Größe zu tun, mit Warenpräsentation, mit Komfort wie etwa nahen Parkplätzen." Die Deutsche Euroshop ist an 17 Einkaufszentren in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt.
Deutsche EuroShop rechnet auch 2011 mit Wachstum
"Nur wenn sich etwas anbietet, was rentabel ist und zum Portfolio passt, dann investieren wir", sagte Borkers. Die Deutsche Euroshop strebt jährlich Investitionen von etwa 200 Millionen Euro an. Zuletzt flossen diese aber vorwiegend in die Erweiterung bestehender Zentren oder in Anteilsaufstockungen.
Vor einigen Tagen hatten die Hamburger ihre Wachstumsprognose für 2011 bekanntgegeben. Demnach soll der Umsatz auf 149 bis 152 Millionen Euro steigen. Das wäre fast ein Fünftel mehr als 2009. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) rechnet das Unternehmen für 2011 mit einem Anstieg auf 127 bis 130 (2009: 110,7) Millionen Euro.
Im ersten Quartal stiegen die Erlöse vorläufigen Daten zufolge um rund neun Prozent auf 34,8 Millionen Euro, das Ebit legte von 27,1 auf 30,1 Millionen Euro zu.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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