
Deutsche kaufen mehr Computer
Der PC-Absatz in Deutschland ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen - vor allem dank der Mini-Notebooks. Trotzdem hatten die Hersteller weniger Geld in der Kasse.
Björn BöerChefredakteurUmsätze gehen weiter zurück
Verkaufsschlager waren im vergangenen Quartal einmal mehr die sogenannten Mini-Notebooks (Netbooks). Sie sind kleiner und günstiger als Laptops, was dazu führte, dass trotz insgesamt mehr verkaufter Geräte der Umsatz zurückging. "Wenn dieser Trend andauert, wird sich der Markt in Deutschland weiter konsolidieren", sagte Gartner-Analystin Meike Escherich.
Der positive Trend mache sich in ganz Westeuropa bemerkbar. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage im vergangenen Jahr ist der PC-Markt für Endverbraucher gewachsen.
Windows 7 beschleunigt Aufwärtstrend
Insgesamt wurden fast 65 Millionen Computer verkauft. Für das laufende Jahr zeigen sich die Gartner-Analysten zuversichtlich, dass auch die Nutzung von Computern im gewerblichen Bereich wieder zunimmt. Zudem werde das neue Computer-Betriebssystem Microsoft Windows 7, das sich nach Angaben des Softwareherstellers gut verkauft, den Aufwärtstrend noch beschleunigen.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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