
dm-Drogeriemarkt wächst dank neuer Filialen
Der Marktführer enteilt der Branche: dm-Drogeriemarkt blickt auf ein starkes erstes Geschäftshalbjahr zurück. Der Expansionsdrang des Unternehmens ist ungebremst.
Thomas RehmRedakteurZum Onlinegeschäft wollte er sich nicht genauer äußern. "Da wachsen die Bäume noch nicht in den Himmel", sagte Harsch. "Man kann da eben auch schnell Geld verbrennen." Im vergangenen Jahr hatte sich der Drogeriekonzern von seinem Online-Shop bei Amazon verabschiedet. "Amazon hat uns gezeigt, dass dieser Weg nicht zukunftsträchtig ist. Welche Wege es gibt, eruieren wir, aber wir haben noch keine spruchreifen Ergebnisse", sagte der dm-Chef.
Sechs Milliarden Euro Umsatz angepeilt
In allen zwölf europäischen dm-Ländern zusammen erreichte das Unternehmen einen Halbjahresumsatz von 4,092 Milliarden Euro. Mit einem Zuwachs von 8,3 Prozent in Europa konnte dm dabei seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 313 Millionen Euro steigern. Für Harsch ist das ein Grund, optimistisch in die nahe Zukunft zu blicken: "Sechs Milliarden Euro in Deutschland und acht Milliarden Euro Jahresumsatz konzernweit sind im laufenden Geschäftsjahr möglich."
Derzeit laufe der Umbau der Unternehmenszentrale in Karlsruhe. Der Umzug von der Carl-Metz-Straße nach Durlach-Untermühl ist für 2017 geplant.
dpa, DH

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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