
dm hat große Wachstumsziele
dm-Drogeriemarkt will der Branche davonziehen. Der Marktführer im Drogerieartikelhandel hat im abgelaufenen Geschäftsjahr abermals beim Umsatz zugelegt und steckt jetzt viel Geld in neue Filialen.
Thomas RehmRedakteurSchlecker-Effekt hat etwas nachgelassen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. September) stieg der Umsatz zwar nicht mehr zweistellig wie in den Vorjahren, als der so genannte Schlecker-Effekt noch stärker zu spüren war. Mit einem Umsatzplus um 8,2 Prozent auf 8,32 Milliarden Euro blieb dm jedoch Branchenprimus.
Auf dem Hauptmarkt Deutschland kletterte der Umsatz um 9,6 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro. Zum Gewinn äußerte sich das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe nicht. "Wir haben die zu Beginn des zweiten Geschäftshalbjahres getroffene Prognose erreicht", sagte Geschäftsführer Erich Harsch zur Gesamtbilanz.
dm steht seit der Schlecker-Pleite vor zweieinhalb Jahren unangefochten an der Spitze deutscher Drogeriemärkte - vor Rossmann und Müller. Die Karlsruher zählen europaweit 3.064 Märkte, in Deutschland sind es 1.622. dm eröffnete im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland 174 neue Märkte, der Nettozuwachs betrug 142 Märkte. Bundesweit arbeiten bei dm über 36.000 Menschen, konzernweit sind es 52.000. Der Drogeriearktikelhändler ist neben Deutschland noch in 11 europäischen Ländern aktiv.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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