
E-Commerce ist bei den Unternehmen angekommen
Deutsche Unternehmen erwirtschaften im Durchschnitt fast ein Fünftel ihrer Umsätze im Internet. Innerhalb der Europäischen Union zählt die Bundesrepublik damit zur Spitzengruppe.
Viele Transaktionen ausschließlich online
"E-Commerce hat sich als Absatzkanal fest etabliert", ist Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder überzeugt. "Viele geschäftliche Transaktionen laufen heute ausschließlich online ab." Ein Fünftel aller Unternehmen in Deutschland nutzten das Internet für den Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Damit liege Deutschland im EU-Vergleich auf Rang acht, aber deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union von 13 Prozent.
"Deutlich stärker als für den Verkauf wird das Internet demnach für den Einkauf von Waren oder Dienstleistungen genutzt: So erledigen 54 Prozent aller deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern ihren Einkauf ganz oder teilweise online. Damit liegt Deutschland im EU-Vergleich auf dem vierten Platz hinter Dänemark mit 71 Prozent, Norwegen mit 61 Prozent und Österreich mit 59 Prozent.
Im Durchschnitt der EU setzen 35 Prozent der Unternehmen das Internet für die Beschaffung ein. "Eine elektronische Beschaffung beschleunigt die Prozesse enorm", so Rohleder. "Davon profitieren die Unternehmen über sinkende Kosten."
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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