
Edeka und Tengelmann gehen auf Bundeskartellamt zu
Edeka will die Tengelmann-Märkte übernehmen, doch die Wettbewerbshüter hatten mit einem Veto gedroht und Korrekturen bei der Übernahme verlangt. An denen arbeiten beide Unternehmen.
Thomas RehmRedakteurEs geht um Filialen bei München
Die jetzt eingegangenen Stellungnahmen enthielten aber offenbar noch keine derartigen Vorschläge. Der Kartellamtssprecher betonte, die Frist für die Entscheidung laufe "nach heutigem Stand unverändert am 6. März ab". Hätten die Unternehmen Nachbesserungen angeboten, hätte sich die Frist automatisch um einen Monat verlängert.
Die Firmen wollen aber einen Schritt auf die Wettbewerbshüter zugehen und in den nächsten Tagen ein solches Angebot abgeben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus informierten Kreisen. Dabei werde es darum gehen, Filialen in der Region südlich von München aus dem Edeka-Paket herauszunehmen.
Beide Unternehmen bestätigten die Abgabe einer Stellungnahme, wollten zum Inhalt aber keine Angaben machen. Bei Tegelmann hieß es lediglich, man halte den Entscheidungsentwurf der Bonner Behörde in wesentlichen Teilen für angreifbar.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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