
Eigene Geschäfte sorgen für Umsatzrekord bei Hugo Boss
2010 war für Hugo Boss das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte. Vor allem die eigene Einzelhandelssparte macht dem Modeanbieter Freude.
David WöllensteinRedakteurDer Konzerngewinn schnellte um 82 Prozent auf 189 Millionen Euro. Der als operatives Ergebnis deklarierte Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten erhöhte sich um etwa ein Drittel auf 350 Millionen Euro. Damit übertraf der Konzern seine eigene, im Oktober 2010 angehobene Prognose und überraschte die Märkte positiv.
Schon 500 eigene Geschäfte weltweit
Konzernchef Claus-Dietrich Lahrs äußerte sich zufrieden: „2010 war für Hugo Boss das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte."
Hugo Boss betreibt derzeit rund 500 eigene Läden. Mittelfristig soll die Einzelhandelssparte die Hälfte zum Konzernumsatz beisteuern. Eine große Bedeutung kommt dabei den Schwellenländern zu, wo eine wachsende Mittelschicht sich auch gehobene Mode leisten kann.
2011 soll sich das Umsatzwachstum beschleunigen. Das operative Ergebnis soll noch deutlicher wachsen als der Umsatz.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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