
Menopause-Regal: Chance mit Beipackzettel
Wechseljahre werden zum Health-Commerce-Thema. Händler können profitieren – wenn sie Sortiment, Beratung und Produktversprechen strenger kuratieren.
Branchenspezifische Entwicklungen im Handel: Textil, Lebensmittel, Elektronik, Möbel, Drogerie, Baumärkte und weitere Segmente.
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Wechseljahre werden zum Health-Commerce-Thema. Händler können profitieren – wenn sie Sortiment, Beratung und Produktversprechen strenger kuratieren.

Ab dem 15. September müssen Transportdaten für Wareneinfuhren nach Norwegen digital vorliegen, bevor der Lkw die Grenze erreicht. Das System ist seit 2022 nutzbar und wurde bis kurz vor dem Stichtag nur von einer Minderheit verwendet. Für den deutschen Handel ist weniger die norwegische Frist relevant als das Muster dahinter.

Kurz vor Inkrafttreten der neuen EU-Regeln gegen Greenwashing warnt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) davor, dass Unternehmen neuwertige Ware vernichten könnten, die allein wegen der neuen Vorgaben nicht mehr verkäuflich ist. Der Verband fordert von der Bundesregierung eine Abverkaufsfrist über den Stichtag hinaus sowie einen Steuererlass, damit sich Sachspenden gegenüber der Entsorgung wieder lohnen. Grundlage ist eine gemeinsame Mitteilung von bevh und der innatura gGmbH vom 12. August 2026.

Die ehemalige Fußballerin Sonja Jousseaume war genervt, dass Sportfachgeschäfte sehr auf Männer ausgerichtet sind. Also gründete sie das Label zopfball. Für den Launch einer neuen Linie und die Internationalisierung setzt sie auch auf Amazon.

Mit neuen Läden will SportScheck im boomenden Sportartikelmarkt den Anschluss halten. Oder wieder herstellen. Auf der Mönckebergstraße in Hamburg wird sichtbar, wie sich der Sport-Spezialist eine moderne Filiale vorstellt: Als Ort der Inspiration und mit Technik, die das Einkaufen erleichtern soll.

Das zurückliegende Geschäftsjahr war bescheiden für Hornbach. Nicht beim Umsatz, wohl aber beim Gewinn. Hier gab es einen knackigen Einbruch, den der Baumarktbetreiber aber begründen kann. Die Zukunft soll besser werden. Dafür sorgt nicht nur das bisher gut laufende Frühjahrsgeschäft, in dem allerdings eine ungewohnte Krise zu überstehen war.

Wer derart vom Wetter abhängig ist, wie die Intersport-Händler, der spürt jede kleinste Klimaverschiebung. Das zeigt die Minusbilanz für das Jahr 2018. Doch die Umsatzrückgänge nur auf ausbleibenden Schnee zu schieben, wäre falsch. Dafür hat die Verbundgruppe jetzt große Pläne. Und der Januar hat erstmal die Stimmung gehoben.

Das Geschäft mit Herrchen und Frauchen ist lukrativ und nährt aktuell viele Vertriebswege. Wer aber künftig kanalübergreifend die Nummer 1 in Europa wird, ist noch lange nicht entschieden.

Der deutsche Sportartikelmarkt wächst und wächst, denn die Menschen wollen fit und gesund sein. Ihre Ausrüstung kaufen sie immer seltener im Fachhandel, der ein Problem mit der Positionierung hat. Das nächste sagen Experten vorher: Eigenmarken von Amazon.

Die Baumärkte basteln an Onlinestrategien und hoffen auf die Strahlkraft ihrer großen Märkte. Doch das Heimwerker-Sortiment bei Amazon ist mittlerweile so gigantisch groß, dass die Kunden immer weniger in die Läden fahren müssen. Da es von denen eh zu viele gibt, kommen die traditionellen Unternehmen in Schwierigkeiten.

Nur zusammen stark: Thalia-Chef Michael Busch will Händler und Verlage vernetzen, gemeinsame Plattformen etablieren und weitere Allianzen schmieden, damit Buch und Branche auch im Internetzeitalter eine Zukunft haben.