Für den Einzelhandel war der vergangene Mai kein guter Monat. Die Verbraucher waren äußerst zurückhaltend. Verglichen mit dem Vorjahr sieht die Zwischenbilanz aber deutlich besser aus.
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Mai 2011 nominal 3,2 Prozent und real 0,7 Prozent mehr um als im Mai vergangenen Jahres. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal um 3,1 Prozent und real um 0,6 Prozent höher als im Vorjahresmonat.
Hoffen auf den Juni
Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln erzielte im Mai 2011 ebenfalls nominal (plus 4,7 Prozent) und real (plus 3,8 Prozent) höhere Umsätze als im Vorjahresmonat. Hier lagen in allen sechs Unterbranchen die Umsätze über den Werten des Vorjahresmonats.
Von Januar bis Mai 2011 setzte der deutsche Einzelhandel nominal 3,1 Prozent und real 1,5 Prozent mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Die Junizahlen dürften allerdings wieder besser für die Handelsbranche ausfallen. Gestern hatte die GfK gemeldet, dass die Kauflaune bei den Verbrauchern wieder gestiegen sei. Der von den Nürnbergern monatlich aufgestellte Konsumklimaindex beträgt 5,6 Punkte. Für den Juli sagt die GfK einen Anstieg auf 5,7 Punkte vorher. Im Juni 2010 lag der Indexwert noch bei 3,5 Punkten.
