Konjunktur

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Konjunktur".

253 Beiträge

Foto: Zwei junge Erwachsene prüfen Bewerbungsunterlagen an einem hellen Beratungstisch im Büro.
© Black Forest Labs / Flux

Berufseinsteiger leiden mehr unter der Flaute als unter KI

Ein KI-bedingter Stellenabbau zeichnet sich in Deutschland bislang nicht ab, zitiert Zeit.de eine Studie des IAB. In KI-exponierten Berufen wie Recht oder Medien sei die Beschäftigung der 30- bis 64-Jährigen seit 2022 um fünf bis sechs Prozentpunkte stärker gewachsen als in weniger betroffenen Jobs. Bei Berufseinsteigern unter 30 falle die Entwicklung um 1,2 Prozentpunkte schwächer aus. Die flaue Konjunktur schade ihnen aber mehr als doppelt so stark. Einen ursächlichen Zusammenhang belege die Studie nicht: Ob Betriebe KI tatsächlich nutzen, bleibe offen.

Redaktion14.10.262 Min.
Foto: Techniker schiebt einen Metalleinschub in ein Serverrack in einem sauberen Rechenzentrum
© Black Forest Labs / Flux

IWF hebt Deutschland-Prognose auf 1,3 Prozent

Der Internationale Währungsfonds traut Deutschland 2026 ein Wachstum von 1,3 Prozent zu, fast doppelt so viel wie im Juli (0,7 Prozent), berichtet Tagesschau.de. Damit liege er auf Linie der Bundesregierung, für 2027 erwarte er 1,1 Prozent. Auch für den Euroraum (1,1 Prozent) und die Weltwirtschaft (3,1 Prozent) schraube er die Erwartungen leicht nach oben. Die Industrieländer hätten die seit dem Iran-Krieg gestiegenen Energiepreise gut weggesteckt, vielen helfe zudem der KI-Investitionsboom.

Redaktion14.10.262 Min.
Foto: Lageraufsicht prüft Unterlagen an einer sauberen Laderampe mit Paletten und Hubwagen im Hintergrund
© OpenAI

Acht Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen

Die deutschen Amtsgerichte haben im Juli 2.373 Unternehmensinsolvenzen registriert, acht Prozent mehr als im Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Die Zahlen hinken den Anträgen oft rund drei Monate hinterher. Von Januar bis Juli zählten die Gerichte 15.185 Fälle, ein Plus von 6,9 Prozent. Die Forderungen der Gläubiger schrumpften von 31,8 auf 21,9 Mrd. Euro, weil weniger wirtschaftlich gewichtige Unternehmen strauchelten. Verbraucherinsolvenzen sanken im Juli um 5,9 Prozent auf 7.111, seit Januar liegen sie ein Prozent über dem Vorjahr.

Redaktion12.10.263 Min.
Foto: Logistikarbeiter prüft Kartons auf einer Palette vor einem offenen Container im Hafen
© OpenAI

China liefert mehr, Deutschland verkauft weniger

Die Importe aus China sind im August gegenüber Juli um elf Prozent auf 16,8 Mrd. Euro gesprungen, meldet das Statistische Bundesamt. Die Volksrepublik ist damit Deutschlands größter Lieferant. Insgesamt wuchsen die Einfuhren um 0,9 Prozent auf 118 Mrd. Euro, während die Ausfuhren um 0,8 Prozent auf 137,6 Mrd. Euro nachgaben. Der Handelsüberschuss schrumpfte von 21,6 auf 19,5 Mrd. Euro. Größter Abnehmer sind die USA: Sie kauften zwar 6,3 Prozent weniger als im Juli, aber 22,6 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Redaktion09.10.263 Min.
Foto: Arbeiter prüft folierte Palette mit Metallteilen in sauberer moderner Verladehalle.
© OpenAI

Bundesregierung hebt Wachstumsprognose auf 1,3 Prozent

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für 2026 von 0,5 auf 1,3 Prozent angehoben, berichtet Manager-Magazin.de. Die Wirtschaft habe Iran-Krieg und teure Energie besser verkraftet als erwartet, das Plus stütze sich vor allem auf Exporte, staatliche Investitionen und Verteidigungsausgaben. Für 2027 erwarte Berlin 1,1 Prozent, für 2028 nur noch 0,6 Prozent.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Hand einer Ladenkraft wechselt ein Preisetikett an einem Supermarktregal mit Lebensmitteln.
© Black Forest Labs / Flux

Mehr Preiserhöhungen im Handel geplant

Im Handel planen deutlich mehr Unternehmen Preiserhöhungen, meldet das Ifo-Institut. Der Indikator für die Preiserwartungen der Branche sei im September von 30,0 auf 35,6 Punkte gestiegen. Das Institut sehe darin ein Zeichen, dass die Wirtschaft die gestiegenen Energiepreise zunehmend weitergebe: Seit der Blockade der Meerenge Bab al-Mandab seien die Rohölpreise erneut angezogen, Erdgas und Strom kosteten Mitte September so viel wie seit Ende 2022 nicht mehr. Konjunkturchef Timo Wollmershäuser erwarte eine Inflationsrate von über drei Prozent.

Redaktion01.10.262 Min.
Foto: Logistikarbeiter prüft Kartons auf einer Palette an einer Laderampe mit Containern im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Strafzölle gegen China treffen auch Europas Exporteure

Zusätzliche EU-Zölle auf chinesische Importe lindern kritische Abhängigkeiten und unfairen Wettbewerbsdruck aus China, aber nur begrenzt, berichtet das Ifo-Institut. Jeder Ausgleichszoll gegen subventionierte Ware belaste Haushalte ebenso wie Firmen mit chinesischen Vorleistungen und schwäche so vor allem Exporteure. Außerhalb der EU greife der Schutz ohnehin nicht, dabei setze die europäische Industrie dort rund ein Viertel ihrer Produktion ab.

Redaktion30.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Herbstprognose: Mehr Wachstum, wenig Konsum
© OpenAI

Herbstprognose: Mehr Wachstum, wenig Konsum

Die deutsche Wirtschaft wächst 2026 voraussichtlich um 1,3 Prozent und damit deutlich kräftiger als im Frühjahr erwartet, meldet das Ifo-Institut. Den Schwung liefere allerdings vor allem die Industrie mit ihren Exporten, der private Konsum komme kaum vom Fleck. Der Energiepreisschock infolge des Iran-Kriegs nage weiter an der Kaufkraft. Erst 2027 solle der Konsum mit den real verfügbaren Einkommen moderat zulegen, bei einer Inflation von 3,2 Prozent. 2028 stoße der Aufschwung mit 0,4 Prozent Wachstum an eine demografische Grenze.

Redaktion25.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: 1,1 statt 0,7 Prozent: OECD wird optimistischer
© OpenAI

1,1 statt 0,7 Prozent: OECD wird optimistischer

Die OECD rechnet für Deutschland in diesem Jahr mit 1,1 Prozent Wachstum statt der im Juni erwarteten 0,7 Prozent, berichtet Tagesschau.de. Den Schub liefere vor allem der Export von Elektronik und Ausrüstung im Sog des KI-Booms, hinzu komme öffentliches Geld für Verteidigung und Infrastruktur. Für 2027 bleibe es bei 1,1 Prozent. Den Haken sehe die OECD im Iran-Krieg: Dauere er an oder eskaliere er, verteuere sich Energie, was den privaten Konsum weiter belasten werde.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Frau mit Einkaufskorb betrachtet Haushaltswaren in einem hellen Supermarktgang
© Black Forest Labs / Flux

Peking verfehlt sein Wachstumsziel

Chinas Einzelhandelsumsatz legte im August nur um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu, berichtet Manager-Magazin.de. Ökonomen hätten mit 0,8 Prozent gerechnet. Die Investitionen in Sachanlagen seien bis Ende August um 7,2 Prozent geschrumpft, die in Immobilien um rund ein Fünftel. Noch stützten die Exporte die Konjunktur, diese hätten im August um ein Viertel zugelegt. Für das Gesamtjahr strebe Peking ein Wachstum von 4,5 bis 5,0 Prozent an, was aber ohne weitere Stützmaßnahmen ein wackeliges Ziel sei.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Paletten mit Metallplatten und Ölfässern in einem hellen Großhandelslager.
© Black Forest Labs / Flux

Großhandelspreise legen um 6,8 Prozent zu

Die Großhandelsverkaufspreise lagen im August um 6,8 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Einen kräftigeren Sprung gab es zuletzt im Februar 2023. Ausschlaggebend seien weiterhin die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die Energie und Rohstoffe verteuern: Mineralölerzeugnisse kosteten 36,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, Nicht-Eisen-Metalle 27,4 Prozent, Datenverarbeitungsgeräte 11,1 Prozent.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Leerer Supermarktgang mit gefüllten Regalen und gestapelten Einkaufskörben in der Mitte
© Black Forest Labs / Flux

Einzelhandel spürt keine Erholung

Das Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel verharrt im August bei minus 29,0 Punkten, meldet das Ifo-Institut. Damit stockt die Erholung, die im Mai begonnen hatte. Die Händler bewerten ihre aktuelle Lage schlechter als im Juli, die Erwartungen hellen sich nur leicht auf und bleiben für den Jahresverlauf pessimistisch. Für 2026 rechnet das Institut mit 1,4 Prozent Wirtschaftswachstum, aber nur 0,4 Prozent mehr privatem Konsum.

Redaktion16.09.262 Min.

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.