Konjunktur

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Konjunktur".

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Leere Lagerregale symbolisieren steigende Großinsolvenzen im Handel
© Black Forest Labs / Flux

105 Großinsolvenzen im Quartal

Die Zahl der Großinsolvenzen verharrt auf hohem Niveau, meldet Haendlerbund.de. 105 Unternehmen mit mehr als zehn Mio. Euro Umsatz stellten im zweiten Quartal einen Insolvenzantrag. Das seien knapp zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 40 Prozent über dem Fünfjahresschnitt von 75 Verfahren. Der Schwerpunkt wandere nach oben: Bei Firmen jenseits der 100-Mio.-Marke kletterten die Verfahren von sieben auf zwölf. Die Welle nähere sich aber ihrem Höhepunkt; Krisen würden erst mit Verspätung auf die Insolvenzen durchschlagen.

Thomas Rehm28.08.263 Min.
Einzelner Mitarbeiter in modernem, schlank besetztem Logistikzentrum symbolisiert Stellenabbau im Handel
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Weniger Stellenabbau = immer noch Abbau

Deutschlands Unternehmen wollen weniger Stellen streichen, meldet das Ifo-Institut. Das Beschäftigungsbarometer kletterte im August mit 94,8 Punkten auf den höchsten Stand seit Mai 2025. Unterm Strich würden aber trotzdem noch Arbeitsplätze wegfallen. Im Handel habe sich die Stimmung zwar aufgehellt, doch sowohl Groß- als auch Einzelhandel planten weiterhin mit weniger Stellen.

David Wöllenstein28.08.263 Min.
Kundin betrachtet nachdenklich Produkt im modernen Store, Sinnbild für steigendes Konsumklima
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Konsumklima springt an

Das Konsumklima in Deutschland klettert im September voraussichtlich um 2,8 auf minus 26,6 Punkte, meldet NielsenIQ.com. Die Verbraucher hofften auf mehr Lohn, der Index der Einkommenserwartung sei auf 1,7 Punkte gesprungen und damit auf den besten Stand seit einem halben Jahr. Die Konjunkturerwartungen würden zum vierten Mal in Folge zulegen, auf minus 3,9 Punkte. Die Anschaffungsneigung dagegen verharre bei minus 9,8 Punkten, wo sie seit rund vier Jahren klebt; auch die Sparneigung bewege sich kaum.

David Wöllenstein28.08.262 Min.
Logistikmitarbeiterin prüft Lieferungen an ruhigem Verladehof im Morgenlicht
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Geschäftsklima verbessert sich weiter

Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im August auf 88,8 Punkte, nach 86,7 im Juli. Auch die Händler bewerteten ihre laufenden Geschäfte besser, die Erwartungen setzten die Aufwärtsbewegung fort; im Großhandel kletterte die Stimmung deutlicher als im Einzelhandel. IT-Dienstleister zeigten sich ebenfalls optimistischer, nur in Transport und Logistik bleibe die Lage schwierig.

David Wöllenstein26.08.262 Min.
Logistikteam prüft Lieferpläne im Verteilzentrum bei steigenden Konjunkturerwartungen
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Konjunkturerwartungen steigen wieder

Die Konjunkturerwartungen legen im August erneut zu, meldet das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. Der Index steige um 7,9 Zähler auf plus 34,2 Punkte. Laut ZEW-Präsident Achim Wambach würden gute Quartalszahlen und ein Exporthoch die Stimmung beflügeln, doch das Rekord-Niedrigwasser am Rhein bilde ein akutes Risiko. Auch die Erwartungen für den Privatkonsum kletterten um 9,0 Punkte auf minus 6,2.

Björn Böer20.08.262 Min.
Mitarbeiter scannt Pakete auf Förderband im Schweizer Fulfillment-Center, Symbolbild E-Commerce-Wachstum
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Schweizer E-Commerce wächst elf Prozent

Der Schweizer Online-Handel hat im ersten Halbjahr um über elf Prozent zugelegt, während der gesamte Einzelhandel ein Plus von 2,6 Prozent verbuchen konnte, meldet NielsenIQ.com. Die Laune der Verbraucher bleibe, mit minus 36 Punkten, weiterhin gedrückt, die Inflationsrate liege bei 0,5 Prozent. Für 2026 erwarte die Expertengruppe Konjunkturprognosen ein Wachstum von 0,9 Prozent, für 2027 von 1,6 Prozent.

David Wöllenstein13.08.263 Min.
Selbständiger Handwerker wartet in leerer Werkstatt auf neue Aufträge
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Jeder fünfte Kleinstunternehmer bangt ums Überleben

Fast jeder zweite Selbständige in Deutschland klagt über fehlende Aufträge, zeigt eine Ifo-Umfrage. Kunden hielten sich bei der Projektvergabe zurück, während die private Konsumnachfrage gedämpft bleibe. Jeder fünfte Solo-Selbständige sehe seine Existenz akut gefährdet, oft wegen fehlender Reserven für längere Durststrecken. Immerhin: Der Jimdo-Ifo-Geschäftsklimaindex sei im Juli leicht von minus 25,9 auf minus 22,6 Punkte gestiegen.

David Wöllenstein10.08.262 Min.
Logistikfachkraft am Containerhafen symbolisiert Rekord-Exporte im Juni
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Exporte klettern im Juni auf Rekordhoch

Die deutschen Exporte erreichten im Juni mit 139,3 Mrd. Euro einen historischen Höchststand, teilt das Statistische Bundesamt mit. Gegenüber Mai seien die Ausfuhren um 0,9 Prozent gestiegen, die Importe um 4,4 Prozent auf 123,9 Mrd. Euro. Der Handelsüberschuss schrumpfe damit auf 15,4 Mrd. Euro. Wichtigster Lieferant bleibe China: Von dort stammten Waren im Wert von 16,5 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 9,1 Prozent entspreche.

Björn Böer10.08.263 Min.
Frau vergleicht im Supermarkt zwei Produkte und zeigt sparsame Kaufentscheidung
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Konsumklima trübt sich wieder etwas ein

Die Konsumstimmung sinkt im August wieder leicht und beendet seine kurze Erholung, meldet der HDE. Schuld sei vor allem der Iran-USA-Konflikt, der die Verbraucher weiter verunsichere. Darum würden sie die Konjunktur pessimistischer bewerten und weiterhin sparsam bleiben. Die Maßnahmen der Bundesregierung könnten diese Dämpfung nicht ausgleichen. Ein Lichtblick bleibe die weiter steigende Einkommenserwartung.

David Wöllenstein04.08.262 Min.
Ladenbesitzerin blickt auf leere Straße - Stimmung im stationären Handel bleibt gedämpft
© Black Forest Labs / Flux

Geschäftsklima zum dritten Mal sonniger

Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Juli zum dritten Mal in Folge aufgehellt, auf minus 28,7 Punkte nach minus 32,4 im Juni. Trotzdem bleibe die Stimmung trüber als vor der Eskalation des Iran-Konflikts. 54 Prozent der Händler klagen immer noch über mangelnde Nachfrage. Im stationären Handel schauten 48,2 Prozent weniger Kunden vorbei als saisonüblich; im Online-Handel klagten hingegen nur 25,6 Prozent der Online-Shops über schwächere Klickzahlen.

Björn Böer04.08.263 Min.
Logistikzentrum mit Solarpanels auf dem Dach als Symbol nachhaltiger Wirtschaftserholung
© Black Forest Labs / Flux

Deutsche Wirtschaft erholt sich weiter

Die deutsche Wirtschaft blieb im ersten Halbjahr trotz hoher Energiepreise auf Erholungskurs, meldet das Ifo-Institut. Das Bruttoinlandsprodukt sei im zweiten Quartal um 0,2 Prozent gestiegen, getragen von der Finanzpolitik und dem Auslandsgeschäft. Auch der Einzelhandel erhole sich nach schwachem Jahresstart. Trotz des am 10. Juli neu entflammten Golf-Konflikts blickten die befragten Unternehmen weniger pessimistisch nach vorn.

David Wöllenstein31.07.262 Min.
Container werden im Hafen verladen als Symbol für Eurozonen-Wirtschaftswachstum
© Black Forest Labs / Flux

Eurozone wächst doppelt so stark wie erwartet

Die Eurozone wuchs im zweiten Quartal 2026 um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal, berichtet N-tv.de. Ökonomen hätten nur ein halb so kräftiges Plus erwartet, nachdem das BIP zu Jahresbeginn noch stagniert habe. Eine Rückkehr zur Normalität werde erst nach Kriegsende erwartet. Den Einlagesatz über 2,50 Prozent dürfte die EZB vorerst kaum anheben.

David Wöllenstein31.07.262 Min.
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