
Einzelhandel spürt die Kaufzurückhaltung der Kunden
Im Vergleich zum Vorjahr war der Februar ein mäßiger Monat für die Einzelhandelsbranche. Freilich gibt es hier auch statistische Besonderheiten zu beachten.
David WöllensteinRedakteurNon-food verliert stark
Der Handel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Februar nominal 0,4 Prozent mehr und real 1,7 Prozent weniger um als im Februar 2012. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten nominal um 0,4 Prozent höher und real um 1,6 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde nominal 0,3 Prozent mehr und real 2,3 Prozent weniger umgesetzt als im Februar 2012.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln (Non-food) lagen die Umsätze im Februar 2013 nominal (minus 2,3 Prozent) und real (minus 2,8 Prozent) niedriger als im Februar 2012.
In den ersten beiden Monaten dieses Jahres wurde im deutschen Einzelhandel nominal 1,6 Prozent und real 0,2 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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