Faire Paradiesfeige mit Absatzrekord

Faire Paradiesfeige mit Absatzrekord

Deutsche Konsumenten kaufen immer öfter fair gehandelte Ware. Kassenschlager sind weiterhin Bananen, doch inzwischen landen auch vermehrt andere Produkte im Warenkorb.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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"Trotz des Wachstums und der steigenden Beliebtheit von Fairtrade bleibt viel zu tun", sagt der  TransFair-Vorstandsvorsitzender Dieter Overath. "Denn klar ist: Wir brauchen einen grundsätzlichen Wandel im Handel. Globale Lieferketten müssen nachhaltiger gestaltet werden, damit auch diejenigen, die am Anfang der Kette stehen, ein Leben in Würde führen können. Fairtrade treibt diesen Wandel voran."

Bananen, Kako, Rosen

Der Kassenschlager bei den fair gehandelten Produkten ist weiter die Paradiesfeige: Mit einem Plus von 32 Prozent auf 68.000 Tonnen erreichten Bananenverkäufe 2015 hierzulande einen Absatzrekord. Am Gesamtmarkt machen sie zehn Prozent aus. Alle auf dem deutschen Markt erhältlichen Fairtrade-Bananen sind im Übrigen Bio-zertifiziert.

Auch die Fairtrade-Kaffeeverkäufe entwickelten sich mit vier Prozent Wachstum auf knapp 14.000 Tonnen positiv. Der Marktanteil in Deutschland liegt aktuell bei drei Prozent. Für deutliche Absatzsteigerungen sorgt seit zwei Jahren zudem das Rohstoffprogramm für Kakao: Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 14.300 Tonnen Fairtrade-Kakao für Schokoladenwaren eingekauft, davon 12.600 Tonnen über das Rohstoffprogramm. Damit klettert der Marktanteil von Fairtrade-Kakao auf 3,6 Prozent.

Auch die Blumenverkäufe stiegen 2015 um sechs Prozent auf 365 Millionen Stück. Zum größten Teil sind es Rosen, die fair gehandelt werden, jede vierte hierzulande verkaufte Rose trägt das Fairtrade-Siegel.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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