
Fairtrade-Produkte fehlen oft in deutschen Regalen
Nachholbedarf: Nur wenige deutsche Händler sind derzeit bereit, fair gehandelte Produkte breiter in ihr Angebot aufzunehmen, kritisiert die Siegelorganisation TransFair.
Björn BöerChefredakteurIn Großbritannien hätten führende Einzelhandelsketten wie "Marks & Spencer" bereits ihr gesamtes Kaffeeangebot umgestellt. Fair gehandelter Kaffee erziele dort einen Umsatzanteil von 20 Prozent, in Deutschland knapp 1,5 Prozent.
Konferenz in Berlin
Erst langsam komme der deutsche Handel auf den "fairen" Geschmack. Und doch seien fair gehandelte Produkte "ein wichtiges Werkzeug, um Kinderarmut und Kinderarbeit weltweit zu bekämpfen", sagte der Vorsitzende der Kindernothilfe, Jürgen Thiesbonenkamp.
Am 6. Oktober treffen sich Händler, Lizenznehmer und Produzenten auf der Internationalen Fairtrade-Konferenz in Berlin. Auch die grüne Spitzenpolitikerin Renate Künast tritt dort als Referentin auf. Mehr Information sowie ein Anmeldeformular finden Sie hier.
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Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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