Nachholbedarf: Nur wenige deutsche Händler sind derzeit bereit, fair gehandelte Produkte breiter in ihr Angebot aufzunehmen, kritisiert die Siegelorganisation TransFair.
In Großbritannien hätten führende Einzelhandelsketten wie "Marks & Spencer" bereits ihr gesamtes Kaffeeangebot umgestellt. Fair gehandelter Kaffee erziele dort einen Umsatzanteil von 20 Prozent, in Deutschland knapp 1,5 Prozent.
Konferenz in Berlin
Erst langsam komme der deutsche Handel auf den "fairen" Geschmack. Und doch seien fair gehandelte Produkte "ein wichtiges Werkzeug, um Kinderarmut und Kinderarbeit weltweit zu bekämpfen", sagte der Vorsitzende der Kindernothilfe, Jürgen Thiesbonenkamp.
Am 6. Oktober treffen sich Händler, Lizenznehmer und Produzenten auf der Internationalen Fairtrade-Konferenz in Berlin. Auch die grüne Spitzenpolitikerin Renate Künast tritt dort als Referentin auf. Mehr Information sowie ein Anmeldeformular finden Sie hier.
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