Fallstudie: Warum Lascana auf Product Listings Ads von Google schwört

Fallstudie: Warum Lascana auf Product Listings Ads von Google schwört

Das Grummeln in der Händler-Welt war groß, als Google die PLA (Product Listing Ads) in der Shopping-Suche auch in Deutschland einführte. Doch die teuren Klicks können sich lohnen. Studien in den USA zeigten vorab, dass sich die Lösung auch für Händler auszahlt. Nun belegt ein Test des Wäsche- und Bademodenanbieters Lascana, wie erfolgreich Product Listings Ads sein können.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Im April und Mai 2013 schaltete die Agentur uniquedigital für lascana.de erstmalig Product Listings Ads, kurz PLAs.

Product Listing Ads werden stets mit Produktbild, -preis sowie konkreter Produktbezeichnung angezeigt. Sie lassen sich zudem mit verschiedenen Optimierungsmöglichkeiten aussteuern. Das kann man ausnutzen.

"Damit können unerschlossene Longtail-Keywords erschlossen und spezielle Suchanfragen treffgenau mit Produkten samt Preisnennung sowie einem aufmerksamkeitsstarken Produktbild bedient werden“, sagt Key Account Managerin Friederike Famira. Weiterer Vorteil von PLAs: Sie können gleichzeitig mit AdWords-Textanzeigen auf eine Suchanfrage hin ausgespielt werden und steigern damit die Abdeckung.

Für das Multi-Channel-Konzept der Otto Group ist neben dem Stationärgeschäft und den Katalogen der Webshop www.lascana.de der Hauptvertriebskanal für die mehr als 3.000 angebotenen Artikel. Der Retailer bestreitet 70% der Online-Werbung mit Google AdWords, die harte Konkurrenz verteuert auch die Anzeigenschaltungen. Da können also PLAs ein wichtiger Hebel für mehr Effizienz sein.

Und das sind sie auch.

Das Kernergebnis: Die Conversion Rate beim Test von Lascana lag um bis zu 30% höher als die der Standard-Textanzeigen, während sich der CPO um 48% und der CPC (Cost per Click) um 14% verringerte.

Eine weitere Entdeckung: Der generische Umsatz pro Sale fiel im Testzeitraum um 6% höher aus. Das Kosten-Umsatz-Verhältnis verbesserte sich um 15%.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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