Frauen ins Netz!

Frauen ins Netz!

Die Anzahl der weiblichen User wächst stetig. Aber können sogenannte Frauenportale ihre Zielgruppe auch zufriedenstellen?

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Findet die steigende Zahl von Frauen im Internet und auf sogenannten Frauenportalen Ihren Bedürfnissen entsprechende Informationen und Angebote? Auf dem Prüfstand befanden sich 10 Frauenportale in Deutschland. Und die Ergebnisse waren ernüchternd! Es reicht eben nicht, einem Internetangebot den Titel "Frauenportal" zu geben, ohne das anders gelagerte Nutzungsverhalten der Frauen im Netz zu berücksichtigen. Die Surferinnen legen im Gegensatz zu Ihren männlichen Surferkollegen mehr Wert auf Sicherheit, z.B. bei der Weitergabe von persönlichen Daten. Sie nutzen außerdem das Internet zielstrebiger und auch die Interessenschwerpunkte in Bezug auf Produkte und Themen weichen von denen der männlichen Surfer ab.

Die untersuchten Frauenportale, zu denen, neben den Verlagsangeboten von Amica, Allegra oder Brigitte, Angebote wie webienne.de oder womanweb.de gehören, ließen eben diese Unterschiede zwischen den Geschlechtern oft unbeachtet. Häufig sind Schwächen in der Navigation und Benutzerführung erkennbar, die Themen beschränken sich oft auf klassische "Frauenthemen" und das stärkere Sicherheitsbedürfnis wird in den wenigsten Shops und Datenschutzerklärungen berücksichtigt, so das Fazit der Studie.

Die iMETA.de AG ist der Meinung, dass sich eine strategische Ausrichtung der Inhalte und Funktionen an den Gewohnheiten und Interessen der weiblichen Zielgruppe im Internet langfristig lohnen wird, da Frauen die am stärksten wachsende Nutzergruppe im Internet darstellen und eine große Loyalität gegenüber Angeboten besitzen, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben.

Bleibt die Frage, ob die Unterscheidung in männliche und weibliche User in unseren Zeiten nicht ohnehin überholt ist. Sogenannte frauenspezifische Interessen auf Shopping, Lifestyle und Kinder zu reduzieren fördert nicht unbedingt die Angleichung der Geschlechter. Ob in einigen Jahren Frauenportale noch nötig sind oder die Internet-Gemeinde sowieso zu einer homogenen Masse verschmilzt, bleibt abzuwarten. (JR)


FIRMENPROFIL:

Die iMETA.de AG ist ein Tochterunternehmen der META Group AG. Sie ist verantwortlich für die Internet-Präsenz der META Group Inc. Unternehmen in Europa, Middle East und Afrika (EMEA), sowie für die Online-Vermarktung der digitalen Produkte und Research-Inhalte. Darüber hinaus entwickelt und realisiert die iMETA.de AG Portale für dedizierte Inhalte. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Analyse, die Konzeption und die Kontrolle der Umsetzung von Go-to-market Strategien im Inter-, Extra- und Intranet. Benchmarking in den Bereichen B2B (Business to Business), B2C (Business to Consumer) oder B2E (Business to Employee) rundet das Portfolio ab. Zusätzlich erschließt iMETA.de neue Märkte und Vertriebswege für die eigenen Inhalte und diejenigen der META Group Inc., sowie ihrer Partner und Affiliates, z.B. durch Kooperationen mit Content-Syndicatoren, Wissensdatenbanken, fachbezogenen Websites oder über Wissensportale globaler Unternehmen.


KONTAKT:

iMETA.de AG
Nicole Haage
Tel.: 089-99696113
Fax: 089-99696169
Mail: nicole.haage@metagroup.com
Internet: www.imeta.de

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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