
Für vier Hertie-Häuser ist am Donnerstag Schluss
In zwei Tagen werden die ersten vier von insgesamt 19 Hertie-Filialen dichtgemacht. An drei weiteren Standorten wird noch bis Ende Februar ein Ausverkauf angeboten.
David WöllensteinRedakteurSozialplan kurz nach Insolvenzeröffnung
Die Filialen Bocholt, Delmenhorst, Marl, Herne, Eschweiler, Aschaffenburg, Erkrath, Hamburg-Langenhorn, Herdecke, Lünen, Köln-Chorweiler und Mettmann seien voraussichtlich bis 7. März geöffnet. Zu der Vereinbarung, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens geben soll, schreibt Hertie:
"Für die Mitarbeiter in den Filialen, deren Geschäftsbetrieb eingestellt wird, bedeutet dies, dass sie bis auf weiteres zu den bisherigen Konditionen im Unternehmen beschäftigt bleiben." Ein Sozialplan solle "kurzfristig nach Insolvenzeröffnung" mit dem Gesamtbetriebsrat verhandelt werden.
Beim gemeinsamen Konzept mit dem Insolvenzverwalter geht es in erster Linie um die Zukunft der Beschäftigten in den 19 Filialen, die geschlossen werden sollen.
Hertie hatte Ende Juli vergangenen Jahres wegen der Finanzprobleme seines Eigentümers Dawnay Day Insolvenz angemeldet. Ein Schweizer Investor will das traditionsreiche Warenhaus übernehmen, verlangt aber staatliche Garantien.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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