Für vier Hertie-Häuser ist am Donnerstag Schluss

Für vier Hertie-Häuser ist am Donnerstag Schluss

2 Min.Aktualisiert am
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In zwei Tagen werden die ersten vier von insgesamt 19 Hertie-Filialen dichtgemacht. An drei weiteren Standorten wird noch bis Ende Februar ein Ausverkauf angeboten.

In Mölln, Niebüll und Hameln gebe es noch einen Schlussverkauf "voraussichtlich bis zum Ende des Monats", heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Sozialplan kurz nach Insolvenzeröffnung

Die Filialen Bocholt, Delmenhorst, Marl, Herne, Eschweiler, Aschaffenburg, Erkrath, Hamburg-Langenhorn, Herdecke, Lünen, Köln-Chorweiler und Mettmann seien voraussichtlich bis 7. März geöffnet. Zu der Vereinbarung, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens geben soll, schreibt Hertie:

"Für die Mitarbeiter in den Filialen, deren Geschäftsbetrieb eingestellt wird, bedeutet dies, dass sie bis auf weiteres zu den bisherigen Konditionen im Unternehmen beschäftigt bleiben." Ein Sozialplan solle "kurzfristig nach Insolvenzeröffnung" mit dem Gesamtbetriebsrat verhandelt werden.

Beim gemeinsamen Konzept mit dem Insolvenzverwalter geht es in erster Linie um die Zukunft der Beschäftigten in den 19 Filialen, die geschlossen werden sollen.

Hertie hatte Ende Juli vergangenen Jahres wegen der Finanzprobleme seines Eigentümers Dawnay Day Insolvenz angemeldet. Ein Schweizer Investor will das traditionsreiche Warenhaus übernehmen, verlangt aber staatliche Garantien.

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