
Gelassen in der Nische
Subaru sieht sich mit seinen Allrad-Modellen auf einem sicheren Weg und präsentiert die neue Legacy-Generation. Wenn Jens Becker recht behält, müssen sich.
Thomas RehmRedakteurFür sein Unternehmen sowie die 210 Handelspartner und 220 Servicestellen sieht der Manager indes keine Gefahr: „Wer nicht so hoch fliegt, kann auch nicht so tief fallen. Wir haben praktisch nicht von der Abwrackprämie profitiert, und unser Segment ist weniger Konjunkturabhängig. Wir verfügen über eine solide Käuferstruktur mit gefestigtem Einkommen."
Gute Umfragewerte
Die Japaner fühlen sich in ihrer Allrad-Nische sichtlich wohl, planen im laufenden Jahr mit einem Zulassungsplus von zehn Prozent auf 10.500 Einheiten und wollen, laut Becker, „mittelfristig 20.000 Fahrzeuge pro Jahr" absetzen.
Vor allem die Umfragewerte stimmen den Subaru-Chef zuversichtlich: „Unsere Marke genießt eine hohe Kundenzufriedenheit und die höchste Händlerzufriedenheit." Zudem empfiehlt sich der Hersteller als Spezialist für Zugfahrzeuge. Rund 35 Prozent aller neu zugelassenen Modelle werden mit Anhängerkupplung geordert.
„Meistverkaufter Allrad-Pkw der Welt"
Hoffnung macht zudem die fünfte Generation der Legacy-Baureihe, die in diesen Tagen in die Showrooms rollt. In 20 Jahren erwarb sich der 3,6 Millionen Mal produzierte Wagen immerhin den Titel „meistverkaufter Allrad-Pkw der Welt".
In neuer Optik und mit gewachsenen Innenraummaßen steht der Legacy als Limousine (ab 28.100 Euro), als Kombi (ab 29.300 Euro) und als hochbeiniger Crossover namens Outback (ab 35.200 Euro) zur Wahl. In Verbindung mit dem für Flotten besonders interessanten Zwei-Liter-Diesel (110 kW/150 PS) startet die Preisliste bei exakt 30.000 Euro.
Bernd Nusser

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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