Genth verteidigt die Handelsbranche

Genth verteidigt die Handelsbranche

Die Bauern verdienen immer weniger mit Milch und Schweinefleisch. Doch die Handelsbranche sei daran keineswegs schuld, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Der Handel könne die Misere nicht lösen, sagte Genth. "Selbst wenn wir den Milchpreis um 20 Cent raufsetzen, wird das den Bauern nicht helfen." Zwölf Prozent der Rohmilch kämen als Frischmilch in die Läden, der Rest werde weiterverarbeitet oder gehe in den Export.

Der Grünen-Agrarpolitiker Friedrich Ostendorff warf Genth Zynismus vor. Der Milchmarkt sei zusammengebrochen und der Handel nutze die Überproduktion für ein gnadenloses Preisdiktat. "So eine Preispolitik ist ekelhaft und ruiniert die bäuerlichen Betriebe." Die Handelsbranche müsse für angemessene Erzeugerpreise sorgen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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