Gerry Weber sucht Wege aus der Krise

Gerry Weber sucht Wege aus der Krise

Der Modekonzern Gerry Weber erlebt schwierige Zeiten. Daher soll das Unternehmen neu geordnet werden. Schwache Umsätze und wegbrechende Gewinne: Es läuft.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Hallhuber-Zukauf schönt den Umsatz

Im Ende Oktober abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 brach das operative Ergebnis des westfälischen Textilimperiums nach ersten Berechnungen um 27,5 Prozent auf 79 Millionen Euro ein. Der Umsatz erhöhte sich zwar um acht Prozent auf 920 Millionen Euro. Doch war dies nur auf die erstmaligen Einbeziehung der im Februar 2015 erworbenen Tochtergesellschaft Hallhuber zurückzuführen. Der Umsatz der Kernmarken Gerry Weber Taifun und Samoon ging dagegen um 5,4 Prozent zurück.

Gerry Weber hatte bereits im Sommer seine Umsatz- und Ergebnisziele gekappt - und dies unter anderem mit den ungünstigen Wetterbedingungen begründet. Details zum geplanten Umbau will das Unternehmen bei der Bilanzpressekonferenz am 26. Februar vorstellen.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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