Globetrotter-Chef sieht Ende des Outdoorbooms

Globetrotter-Chef sieht Ende des Outdoorbooms

Ein überschätzter Markt - so stuft Thomas Lipke den Handel mit Outdoorprodukten ein. Deswegen korrigiert der Globetrotter-Chef die Wachstumsprognosen für sein Unternehmen - und stoppt die Expansion.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Zugleich erklärte der 54-Jährige, dass Globetrotter seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr der umkämpften Situation angepasst habe. "Wir rechnen jetzt mit einem Wachstum von zwei bis
vier Prozent, 2011 waren es noch zehn Prozent", sagte Lipke. Der Markt habe sich nicht wie gewünscht entwickelt.

Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen 1.500 Mitarbeiter. Derzeit gibt es neben dem Firmensitz in Hamburg sieben weitere Standorte in Deutschland. Laut "FAS" geht der Umsatz der Branche, der zuletzt etwa zwei Milliarden Euro betragen habe, aktuell zurück. Der Markt sei überschätzt worden, Outdoor sei noch immer eine Nische, sagte dazu Lipke. "Jetzt müssen alle ihre Erwartungen mal wieder auf ein vernünftiges Maß zurückschrauben."

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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