
Go-PopUp – Auf der Suche nach der besonderen Lage
Je origineller der Laden, umso mehr Aufmerksamkeit erzeugt ein Händler. Doch wie findet man solche Läden? Etwa durch Go-Pop-up, einen Start-up, das europaweit nach solchen Flächen fahndet.
Björn BöerChefredakteurJe origineller der Laden, umso mehr Aufmerksamkeit erzeugt ein Händler. Doch wie findet solche Läden? Etwa durch Go-Pop-up, einen Start-up, das europaweit nach solchen Flächen fahndet.
Ob mitten im Stadtzentrum oder in einer Seitenlage: Schicke Quartiere und flotte Pop-up-Stores sind so gefragt wie noch nie. Durch Plattformen wie Go-PopUp wird die Vermittlung der richtigen Ladenfläche für Händler und Marken leichter als je zuvor. Ob kurzfristig, über mehrere Wochen hinweg oder zum vorsichtigen Tasten in noch unbekannte Terrains – Go-PopUp bietet Pop-up-Stores jeglicher Art eine One-Stop-Lösung für Laden- und Gewerbeflächen.
Amsterdam, Barcelona, Paris
Der Service des Berliner Startups beinhaltet das Aufspüren von außergewöhnlichen Orten weltweit, das Finden der perfekten Location, schnelle Online-Buchung bis hin zur sicheren Zahlung. Ganz egal, ob eine Storefläche in Amsterdam, ein Showroom in Barcelona oder eine Galerie in Paris gesucht wird – die Plattform mit mehr als 10.000 Flächen verspricht, das Angebot zu finden, das zu Zielgruppe und Budget passt, und gibt die Möglichkeit, selbst eine Ladenfläche für tausende Marken und Popup-Ideen anzubieten. Schon zu gemeinsamen Zeiten an der Universität feilten die Gründer Patrick und Sven Stabinger an einer Lösung für das bis dahin unübersichtliche Angebot von Pop-up-Stores. Nach dem ersten Launch einer App für die Vermittlung der Läden, Malls und Tagungsorten 2013 folgten im Jahr darauf die ersten Schritte als Jungunternehmen im Accelerator von Immobilienscout.
Seit 2017 europäischer Marktführer
Im Januar 2015 wurde schließlich die offizielle Plattform gelauncht. Heute arbeiten 16 Mitarbeiter im Berliner Büro, weitere Standorte gibt es in Wien, Amsterdam und in Barcelona, wo auch das Headquarter des Startups ansässig ist. 2017 fusionierte Go-PopUp mit dem spanischen Konkurrenten PopPlaces.com und gilt seitdem als europäischer Marktführer. Im März diesen Jahres erfolgte mit der Akquisition des Wiener Popup-Anbieters NextSalesroom die nächste Erweiterung des Flächenportfolios.
Mehr als nur gute Flächen aufspüren
Das exakte Targeting der Zielgruppe ist essenzieller Teil des Geschäftserfolgs. Denn die Webseite von Go–PopUp leistet mehr, als allein die Shops im Portfolio aufzulisten. Im Verborgenen arbeitet ein selbstlernendes und sich selbst optimierendes System, das jede Vermietung zur aktiven Marktforschung nutzt. Darum sind alle Flächen mit Sensoren bestückt, die Passantenfrequenz und Storebesuche messen. Die drei Berliner sind davon überzeugt, dass Pop-Ups das Marketingtool von morgen sind.
Das ist etailment Start-ups
Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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