Handelsverband kritisiert Schulen

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2 Min.Aktualisiert am
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Der Handelsverband Deutschland hat erneut die mangelnde Vorbildung vieler Bewerber kritisiert - außerdem hätten diese oft falsche Vorstellungen von ihrem Ausbildungsberuf.

"Die Schulen und die Eltern müssen ihrer Verantwortung gerecht werden und den Jugendlichen das nötige Rüstzeug für den Einstieg ins Berufsleben mitgeben," so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Insgesamt ist das Bild aber gemischt: Offenbar trägt dazu die den Handel je nach Region sehr unterschiedlich treffende demografische Entwicklung bei.

Demografischer Wandel schlägt sich schon nieder

Neben der mangelnden Qualifikation der Bewerber gibt es aber auch noch andere Hindernisse bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen. So hat nach der HDE-Umfrage rund ein Drittel der Jugendlichen falsche Vorstellungen vom zu erlernenden Beruf. Eine eher untergeordnete Rolle spielen die Qualität und der Zeitaufwand für den Berufsschulunterricht sowie die Ausbildungskosten.

Gleichzeitig spürt der Handel zunehmend die Auswirkungen des demographischen Wandels. "Immer mehr Jugendliche können sich den richtigen Ausbildungsbetrieb aussuchen. Noch bis vor kurzem war die Lage genau umgekehrt. Jetzt kommt es im Konkurrenzkampf um knapper werdende Arbeitskräfte darauf an, dass die Handelsbetriebe sich als gute Ausbilder und Arbeitgeber präsentieren", so Genth.

In Einzelhandelsunternehmen kommen mehr als 80 Prozent der Nachwuchsführungskräfte aus den eigenen Reihen. Das zeigt, wie wichtig qualifizierte Auszubildende für die Branche sind.

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