Haniel-Familie muss auf Dividende verzichten

Haniel-Familie muss auf Dividende verzichten

Die Unternehmerfamilie Haniel muss in diesem Jahr wohlmöglich zum ersten Mal in der Nachkriegszeit auf eine Dividende verzichten. Die Umstrukturierung bei der Metro und Celesio sei zu kostspielig.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Schon der Vorstand hatte in einem Weihnachtsbrief festgestellt, dass er diesmal keinen Spielraum für Dividendenzahlungen an den mehr als 600 Mitglieder umfassenden Clan sieht. In dem Schreiben wurde auf den Umbau bei den großen Haniel-Beteiligungen Metro (Handel) und Celesio (Pharmagroßhandel) verwiesen. Haniel ist zudem an dem B2B-Bürobedarfsversender TAKKT AG beteiligt. Der Duisburger Konzern hatte seine Beteiligung an der Metro jüngst von 34 auf 30 Prozent reduziert.

Wie die "FAS" berichtete, muss die Haniel-Familie damit zum ersten Mal in Friedenszeiten ohne Geld von ihrem 1756 gegründeten Konzern auskommen. Im Jahr 2011 hatten die Duisburger mit rund 57.000 Mitarbeitern einen Umsatz von gut 27 Milliarden Euro erzielt. Haniel ist ein weit verzweigtes Mischunternehmen. Haniel leidet auch unter der schwierigen Lage bei Metro: Der Handelskonzern hat für 2012 die Dividende gekürzt.

dpa, DH
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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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