Hertie geht online

Hertie geht online

Als stationäres Kaufhaus gibt es Hertie nicht mehr - aber neuerdings als Onlineversion. Betreiber sind die Gebrüder Klöker, die auf die Strahlkraft des alten Markennamens setzen.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
Teilen
Die Brüder Klöker firmieren als HDK AG und betreiben bereits auch die Onlineportale telefon.de, tepgo.de, serviette.de. Nach ihren Plänen soll Hertie eine Alternative für Käufer von Sortimenten wie Haushaltswaren, Telekommunikation, Medien, Bücher, Spielwaren, Geschenkartikel, Heimtextilien, Parfümerie und vieles anderes mehr sein. "Schnäppchenjäger werden mit einer 0-Prozent-Finanzierung und vielen unschlagbare Eröffnungsangeboten angesprochen", teilt das Unternehmen mit.

Noch stehen etliche Häuser leer

Die Hertie-Kette war 1993 vom Karstadt-Konzern übernommen worden, die Häuser wurden umbenannt. 2005 verkaufte die damalige Karstadt Quelle dann 74 Häuser an britische Finanzinvestoren, die später den Namen Hertie wiederbelebten. 2008 meldete das Unternehmen schließlich Insolvenz an. Rund 2.600 Mitarbeiter verloren ihren Job.

Die noch leerstehenden Gebäude der einstigen Warenhauskette sollen bis Ende nächsten Jahres neue Nutzer gefunden haben. Hierfür kämpft auch eine Initiative aus Bürgermeister der betroffenen Städte.

Teilen
Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.